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Energieberater-Netzwerk - Bund und Land haben Förderprogramme aufgelegt / Stadtverwaltung berät und gibt Detailinformationen

Finanzielle Anreize für Sanierung von Gebäuden

Von 
ps
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Bensheim. Der Klimawandel wird künftig erhebliche Auswirkungen auf viele Bereiche haben – darunter auch auf das Leben in den Städten. Das ist ein Ergebnis der jüngsten Klimawirkungs- und Risikoanalyse des Bundes, die das Bundesumweltministerium und das Umweltbundesamt vor wenigen Wochen vorgestellt haben.

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Aus den Ergebnissen der Studie leitet das Deutsche Energieberater-Netzwerk DEN, dem auch der städtische Energiebeauftragte Steffen Giegerich angehört, dringenden aktuellen Handlungsbedarf ab. DEN-Vorsitzender Diplom-Ingenieur Hermann Dannecker mahnt: „Die Menschen in Städten und Kommunen werden besonders unter den zu befürchtenden Hitzewellen leiden.“ Der Gebäudebestand solle deshalb schnell modernisiert werden, so dass er höchste Energieeffizienz mit hohem Wohnkomfort verbinde. Das DEN verweist auf die zweite Stufe der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), die seit dem 1. Juli in Kraft ist.

Die energetische Sanierung älterer Gebäude zahlt sich aus. © dpa

Während seit Jahresbeginn 2021 bereits Einzelmaßnahmen durch die neue BEG bezuschusst wurden, folgen nun auf der zweiten Stufe Förderungen für systemische Maßnahmen an Wohn- und an Nichtwohngebäuden.

Damit, so das Energieberater-Netzwerk, profitierten Bauverantwortliche von teilweise deutlich erhöhten Beteiligungen des Bundes an energetischen Maßnahmen: So werden beispielsweise Investitionen bei der Sanierung oder beim Neubau von Nichtwohngebäuden vom Bund künftig mit bis zu 50 Prozent unterstützt.

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Auch das Land Hessen unterstützt Projekte zur energieeffizienten Modernisierung und hat dazu einen Wettbewerb ausgerufen. Die Landesenergieagentur Hessen prämiert die effizientesten bereits abgeschlossenen Maßnahmen in drei Kategorien: Ein- oder Zweifamilienhaus oder Fachwerk- und denkmalgeschütztes Wohngebäude mit Baujahr vor 1917; Wohnungseigentümergemeinschaften mit mindestens drei Wohneinheiten oder energetische Modernisierungen nach dem 1. Januar 2017.

Senkung des Energiebedarfs

Ziel des Wettbewerbs ist auch hier die Senkung des Energiebedarfs im Gebäudebereich als wichtiger Faktor für die Einhaltung der Klimaschutzziele in Deutschland und in Hessen.

Auf die Teilnehmenden warten Geldprämien, die Frist für Einreichungen endet am 31. August 2021. Informationen finden Interessierte im Internet unter www.hessischer-wettbewerb-energieeffiziente-modernisierung.de.

„Maßnahmen für energetisches und energieeffizientes Bauen oder Sanieren sind bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres städtischen Klimaschutzprogramms“, weist Stadtrat Adil Oyan auf das bisher sehr erfolgreiche Förderprogramm der Stadt Bensheim hin, mit dem auch energieeffiziente Gebäudesanierungen gefördert werden.

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Detailinformationen dazu sowie zu den unterstützenden Leistungen von Bund und Land erhalten Interessierte beim Team Klimaschutz, Umwelt und Energie der Stadt Bensheim unter der Leitung von Steffen Giegerich: telefonisch unter 06251/14181 oder per E-Mail an energieberatung@bensheim.de. ps

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