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Initiative - Naturschützer haben 16 000 Unterschriften gesammelt

Felsberg-Petition im Rathaus übergeben

Von 
r ed
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Bensheim. Eine Petition zum Schutz des Waldes im Naturschutzgebiet Felsberg mit mehr als 16 000 Unterschriften wurde jetzt an die Stadt Bensheim überreicht. Für diesen offiziellen Akt hatte Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert in den Sitzungssaal des Rathauses eingeladen. Da das Naturschutzgebiet Felsberg zu Teilen der Stadt Bensheim gehört, ist neben der Gemeinde Lautertal auch die Stadt Bensheim Adressat dieser Petition.

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Vertreter von Naturschutzverbänden und Bürgerinitiativen aus der Region waren zu diesem Termin erschienen, um deutlich zu machen, dass sie die Ziele der Petition unterstützen: Der Wald im Naturschutzgebiet soll künftig nicht mehr forstwirtschaftlich genutzt werden und dadurch von zusätzlichen Stressfaktoren in Zeiten des Klimawandels entlastet werden. Das Felsberggebiet mit seiner Kombination aus Blockhalden und alten Buchenbeständen ist ein deutschlandweit einzigartiges Schmuckstück, das nach Ansicht der Initiatoren und Unterstützer höchsten Schutz verdient hat, heißt es in der Pressemitteilung zur Übergabe der Petition.

Naturschützer übergaben die Petition an die Stadt Bensheim. © Nabu

Yvonne Albe, Michael Theurich (Naturschutzbund Seeheim-Jugenheim) und Meike Plößer (Netzwerk Bergsträßer Wald) stellten die wichtigsten Punkte vor und boten weitere Unterstützung und Gespräche an. Annette Modl-Chalwatzis sprach sich als Bensheimerin sowie Vertreterin des Nabu Bergstraße, der Ortsgruppe Bensheim/Zwingenberg und der Botanischen Vereinigung für Naturschutz in Hessen für die Umsetzung der in der Petition geforderten Ziele aus. Sie betonte im Besonderen die fatalen Folgen der Auflichtung durch Baumentnahmen in Zeiten des Klimawandels.

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Christine Deppert drückte ihr Wohlwollen gegenüber der Petition aus und äußerte anerkennende Worte zum Engagement der Naturschützer. Sie sagte zu, die Petition zeitnah in der Stadtverordnetenversammlung vorzustellen. Auch stellte sie in Aussicht, künftig mehr Veranstaltungen im und für den Bensheimer Wald auf den Weg zu bringen.

Um finanzielle Nachteile zu kompensieren, die sich aus der Umwandlung zu Naturwald für die Gemeinden ergeben könnten, hat die Waldakademie von Peter Wohlleben im Rahmen ihres Urwaldprojekts ein Angebot gemacht: Den Kommunen wird aus dem Stiftungskapital eine Zahlung angeboten, die die erwartbaren Holzerlöse der nächsten 50 Jahre mindestens ausgleicht. Die Übergeber der Petition haben die Stadt darum gebeten, dieses Angebot in Betracht zu ziehen.

16 744 Menschen haben die Petition nach aktuellem Stand unterzeichnet. Mehr als 33 Prozent der Unterschriften kommen aus der Region in einem Umkreis von 50 Kilometern. r ed

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