Freisprechungsfeier: Kfz-Innung und Pädagogen mahnen zu ständiger Weiterbildung Erster Meilenstein im Beruf

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Bensheim/bergstrasse. Nach dreieinhalbjähriger Ausbildung erhielten die Junggesellen der Kfz-Innung Bergstraße im Rahmen einer Freisprechungsfeier im Berufsbildungszentrum der Kreishandwerkerschaft Bergstraßen ihren Gesellenbrief.

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Der Beruf, der sich rund um das Auto dreht, ist bei Jugendlichen immer noch sehr beliebt. Über 150 Personen, Junggesellen, Meister, Eltern und Lehrer kamen, um bei der Überreichung der Gesellenbriefe dabei zu sein. Mit vielen guten Ratschlägen und Wünschen leiteten die Redner die feierliche Überreichung der Gesellenbriefe ein.

Obermeister Willi Arndt betonte in seiner Ansprache, dass die Junggesellen ihren ersten und wichtigsten Schritt im Berufsleben getan hätten. Sie stünden am Anfang eines vielseitigen und verantwortungsvollen Berufes. Sie würden nun selbstständig arbeiten und Verantwortung übernehmen.

Die wirtschaftliche Lage im Kfz-Bereich sei derzeit angespannt. Dies und der rasante Fortschritt im Kfz-Handwerk machten es notwendig, das eigene Wissen und Können immer anzupassen. Nur als qualifizierter Fachmann könne die Zukunft erfolgreich gestaltet werden. Pausen oder Stillstand wären Rückschritt.

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Willi Arndt dankte auch den Eltern, Lehrern und Meistern, die sich um die Ausbildung der Junggesellen bemüht hätten. Sein abschließender Rat an die Freigesprochenen: "Stecken Sie sich ein neues berufliches Ziel, bilden Sie sich weiter und bleiben Sie Ihrem Beruf treu!"

Für den Gesellenprüfungsausschuss skizzierte Studienrat Gerhard Loessin die Prüfungsergebnisse. Er attestierte den Junggesellen ein gutes Prüfungsergebnis. Auch er forderte die Junggesellen auf, immer am Ball zu bleiben, denn die Automobiltechnik werde in der Zukunft noch mehr technisches Können erfordern. Den Junggesellen wünschte er für den weiteren beruflichen Werdegang viel Erfolg.

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Für die Beruflichen Schulen Bensheim und Lampertheim sprach Studienrat Thomas Bährer. Die Zeit des Lernens, so Bährer, habe sich für die Junggesellen gelohnt. Sie hätten mit Fleiß und Leistung einen innovativen Beruf gelernt. In diesem technischen Beruf müsse man sich aber immer fort- und weiterbilden, um mit der rasanten Entwicklung des Autos Schritt halten zu können. Sein Lob galt den Junggesellen, die in den dreieinhalb Jahren Ausbildung kräftig zugepackt und etwas gelernt hätten. Sie hätten einen wichtigen Baustein im beruflichen Leben erreicht.

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Wolfgang Gsell von der Innungskrankenkasse sprach auch von einer guten, soliden beruflichen Basis, die der Gesellenbrief darstelle. Die Mühen hätten sich gelohnt. Die Zeit des Lernens sei vorbei. Sie sollten alles mit vollem Einsatz tun und nicht vergessen, neue Ziele anzupacken.

Als Prüfungsbeste wurden Christian Reimund, Bensheim, vom Ausbildungsbetrieb Welsch GmbH, Einhausen, Thomas Rothermel, Bensheim, vom Ausbildungsbetrieb Martin Fleer, Bensheim, und Maximilian Herbert, Heppenheim, vom Ausbildungsbetrieb Goss GmbH, Heppenheim, ausgezeichnet. zg