Stadtparlament - Grünen veröffentlichten entgegen der Absprache den Teilnehmerlink Erneut Ärger wegen digitaler Sitzung

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ps/dr
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Bensheim. Die digitale Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend hat wenige Stunden vor der Zusammenkunft erneut für Aufregung gesorgt. „Entgegen vorheriger Absprachen wurden von den Bensheimer Grünen die Zugangsdaten für den digitalen Austausch der Stadtverordneten in den sozialen Medien veröffentlicht“, teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

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Geplant war, interessierten Bürgern die Zugangsdaten für das digitale Treffen per E-Mail zuzusenden. Zum einen sprechen laut Stadt Sicherheitsaspekte für diese Vorgehensweise. Zum anderen könne sich aus technischen Gründen nur eine gewisse Zahl von Teilnehmenden einwählen. So sollte sichergestellt sein, dass auf jeden Fall alle Mandatsträger Zugang zur Sitzung erhalten.

Die Verwaltung orientiert sich – wie berichtet – an der Empfehlung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Teilnehmenden einer Onlinekonferenz ist gezielt Zugang zu digitalen Konferenzräumen zu verschaffen. Damit sollten Störungen jedweder Art vermieden und Ursachen für Störungen leichter nachvollziehbar werden.

Nach der Veröffentlichung durch die Grünen hatte die Verwaltung in Abstimmung mit Stadtverordnetenvorsteherin Christine Deppert am Mittwochnachmittag kurzfristig entschieden, die Zugangsdaten zu ändern.

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Die neuen Daten wurden den Stadtverordneten sowie den angemeldeten Bürgern rechtzeitig vor dem digitalen Austausch per E-Mail mitgeteilt. ps/dr