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Netzwerk Demenz - Monatliche Treffen im Bürgerhaus Kronepark

Entlastung und Austausch für pflegende Angehörige in Auerbach

Von 
ps
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Bensheim. Das 2013 gegründete Netzwerk Demenz in Bensheim hat es sich von Beginn an zur Aufgabe gemacht, ein niedrigschwelliges Gesprächsangebot für pflegende Angehörige zu etablieren. Daraus entstand das monatlich stattfindende Angehörigentreffen im Bürgerhaus Kronepark in Auerbach.

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In der Regel findet das Treffen an jedem ersten Donnerstag im Monat (außer im Januar) von 15 bis 16.30 Uhr statt. Zwei Termine davon finden abends um 18 Uhr statt. Die aktuellen Termine der Angehörigentreffen sind jeweils auf der Website der Stadt Bensheim unter www.bensheim.de und in der örtlichen Presse zu finden.

Eine Anmeldung zu den Treffen erfolgt über das Team Familie, Jugend, Senioren und Vereine (Telefon 06251/86991-62 und -60 oder E-Mail senioren@bensheim.de).

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Das nächste Treffen findet am 5. Mai um 15 Uhr im Bürgerhaus Kronepark (Darmstädter Straße 166) in Auerbach statt. Pflegende Angehörige und speziell Personen, die einen dementiell erkrankten Menschen betreuen, übernehmen eine starke soziale Aufgabe in unserer Gesellschaft. Die Betreuung und Pflege ist äußerst anstrengend und oft auch schmerzlich. Der Mensch, den man Jahrzehnte gekannt hat, verändert sich grundlegend. Die Rollen haben sich zumeist umgekehrt. Pflegende Angehörige müssen oft mit Wut, Aggression und der Tatsache fertig werden, dass die erkrankte Person sie nicht mehr erkennt.

„Experten in eigener Sache“

Die Bewältigung der oft jahrelangen Beziehungs- und Pflegearbeit stellt in vielfältigen Aufgabenbereichen körperliche und seelische Anforderungen. Der Prozess der begleitenden Unterstützung ist auch mit einer Heimaufnahme des hilfebedürftigen Familienmitglieds nicht beendet. In der Begleitung dementiell veränderter Menschen werden Angehörige zu „Experten in eigener Sache“ und können diese Erfahrungen anderen weitergeben. Menschen, die ähnliche Erfahrungen machen, kann man sich in der Regel leichter öffnen. Das Verständnis untereinander ist groß und somit lassen sich Tipps und Erfahrungen häufig besser annehmen.

Neben Gespräch, Entlastung und Austausch werden bei den Angehörigentreffen auch Informationen zum Krankheitsbild, Behandlungs- und Entlastungsmöglichkeiten angesprochen. Dadurch soll den belasteten Angehörigen Strategien zur Bewältigung ihres Alltags gegeben werden.

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Das Team, das die Angehörigentreffen begleitet, würde sich über zusätzliche fachliche Unterstützung freuen. Bei vielen Fragen könnten gerade Menschen, die im ambulanten Bereich arbeiten, sich mit ihrem Fachwissen einbringen, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus abschließend. ps

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