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Liebfrauenschule

Ein- und Ausblicke in die Berufswelt

An einem Abend zur Berufsorientierung nahmen 290 Schülerinnen teil

Von 
red
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Bensheim. Digitale Angebote zur Ausbildungs-, Studien- und Berufsorientierung gibt es seit der Pandemie in wachsender Zahl und Qualität, allein es fehlt den Jugendlichen die persönliche Begegnung. Das ist eines der Studienergebnisse, das die Bertelsmann-Stiftung kürzlich vorgestellt hat. Diese Lücke füllte die Liebfrauenschule in Bensheim kurz vor den Sommerferien mit ihrem Berufsorientierungsabend „Ausblick 2022“, der mit 290 Schülerinnen der Klassen 9 bis 12 und annähernd 50 Referierenden stattfand.

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Zahlreiche ehemalige LFS-Alumna sind mit großer Freude der Einladung der Organisatorin und Lehrerin für Politik & Wirtschaft, Evamaria Berg, gefolgt, um den Nachfolgenden von ihrem Weg in Ausbildung, Studium und Beruf sachkundig und persönlich zu berichten. Verschiedene Weltmarkt-Unternehmen wie SAP, Hewlett Packard, Dentsply-Sirona oder Lufthansa und zahlreiche Hochschulen der Rhein-Main-Neckar-Region boten vielversprechende Aussichten auf Studienmöglichkeiten und Ausbildungen.

Was ist ein duales Studium?

Auch der öffentliche Dienst war mit der Kreisverwaltung Heppenheim, der Polizei und der Bundeswehr sichtbar vertreten. „Was ist eigentlich ein duales Studium?“ (Arbeitsagentur Darmstadt) oder „Wie finde ich einen Studiengang, der zu mir passt? Wie orientiere ich mich auf der Website einer Universität?“ (TU Darmstadt) gehörten zu den zentralen Fragen, die die Jugendlichen besonders interessierten.

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Großen Zuspruch fanden auch die Informationsveranstaltungen zur Medizin, Krankenpflege (Heilig-Geist-Hospital), Pharmazie, Physiotherapie und Sport (Mrs. Sporty). Im Falle von Jura spielten drei junge Frauen aus drei Universitäten einander die Bälle zu und berichteten von ihren jeweiligen Erfahrungen vom Studienanfang (Uni Marburg), aus der Mitte (Uni Mainz) und vom Beginn des Referendariats am Landgericht Mannheim. Ähnlich organisiert konnte man das vielgestaltige Studienangebot zur Betriebswirtschaft an der Universität Mannheim erkunden.

BA-Redakteurin zu Gast

Bei der Mediengestaltung gab es das Beispiel des Dualen Studiums bei Alnatura und des Studiums an einer Hochschule in Heidelberg bzw. an einer Schule in Mannheim, wo auch Modedesign angeboten wird. Journalismus wurde anschaulich von einer Redakteurin des Bergsträßer Anzeigers vorgestellt. Naturwissenschaften und Lehramtsstudium stellten Studenten der TU Darmstadt kundig, lässig, persönlich und sehr offen vor.

„Soziale Arbeit“ als Studienfach an der Evangelischen Hochschule in Darmstadt (alternativ der Katholischen Hochschule in Mainz) wurde von zwei Studentinnen sehr begeistert präsentiert. Ein junges Ehepaar präsentierte die zahlreichen Arbeitsbereiche, Spezialisierungen und Aufgaben im Bauingenieurwesen, wobei sie im Hochbau mit Brücken beschäftigt ist und er Windräder baut.

Coronabedingt war dieser 5. „Ausblick“ seit 2011 der erste seit vier Jahren und für alle Schülerinnen eine neue Erfahrung. Auch zunächst skeptische Mädchen, die allesamt zur Teilnahme an drei Veranstaltungen verpflichtet waren, lobten das vielseitige Angebot, die gute Organisation und ganz besonders das Engagement der vielen Referentinnen und Referenten, die auf ihre zahlreichen Fragen immer eine Antwort fanden. So wuchs aus der persönlichen Begegnung für die ein oder andere Schülerin ein erster Ausblick auf die persönliche Zukunft. red

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