Die Zerstörung der Synagogen

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red
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Auerbach. Fritz Kilthau wird in einem Bildvortrag am Dienstag, 29. November, um 19 Uhr in de ehemaligen Auerbacher Synagoge (Bachgasse 28) von den Zerstörungen der Synagogen in Bensheim, Heppenheim, Lampertheim, Lorsch und Viernheim berichten sowie von den Verwüstungen einiger anderer. Einige Synagogen, wie die in Auerbach, waren bereits vor der Pogromnacht verkauft worden und entgingen so dem Angriff der nationalsozialistischen Brandstifter.

Der Referent wird auch auf die Angriffe gegen jüdische Bürger in den Bergsträßer Gemeinden und Städten eingehen. Ebenso auf die Verwüstung des Alsbacher Judenfriedhofs.

Fritz Kilthau wird auch über den wirtschaftlichen Aspekt der Pogromnacht informieren. Dieser Aspekt wird oft unterschätzt oder ausgeblendet: Nach der Reichspogromnacht erpressten die Nationalsozialisten mehr als eine Milliarde Reichsmark als sogenannte Sühneleistung. Die Emigration der Juden wurde mit der extrem hohen, sogenannten Reichsfluchtsteuern, für das jüdische Vermögen meist unmöglich gemacht. red

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