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Abtreibung

Die Straffreiheit war nur ein Kompromiss

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„Sprühkreide-Aktion von Pro Familia in der Fußgängerzone“, BA vom 16. Juli

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Wie kann es sein, dass eine Organisation, die im Namen suggeriert, „für Familie“ zu sein und Beratungsscheine ausstellen darf, sich dermaßen für das „Recht“ auf Abtreibung ausspricht? Für die das offenbar nicht eine nur im äußersten Notfall zutreffende Not-Lösung, sondern die favorisierte Lösung sein soll? Wie kann man von „Kriminalisierung“ sprechen, wo doch schon seit langer Zeit Abtreibung straffrei bleibt?

Vergessen wir nicht: Die Straffreiheit war der Kompromiss, der verhindern sollte, dass zur Abtreibung entschlossene Frauen Kurpfuschern in die Hände fallen. Als eine gleichwertige Alternative zum Austragen einer Schwangerschaft war das nie gedacht. Diese Entscheidung darf eine Frau nicht alleine fällen. Es ist keine Zyste, die sie sich entfernen lässt, sondern ein Mensch, ausgestattet mit einzigartiger DNA, in das übrigens auch das Erbgut des Vaters eingeflossen ist. Mit welchem sie sich meist freiwillig eingelassen hat.

Verschiedene Vorstöße auch der jüngsten Vergangenheit haben gezeigt, in welche Richtung es gehen soll: Abtreibung aus beliebigem Grund, ohne Beratung, bis zur Geburt! Kaschiert mit dem schönen Begriff „reproduktive Selbstbestimmung“. In welch einer Welt leben wir, in der Küken nicht geschreddert werden sollen (völlig zu Recht), wir genau das jedoch mit – ungeborenen, aber vollständigen – Menschen machen, und noch dazu oft aus allzu oberflächlichen Gründen? Eine größere Sünde ist kaum vorstellbar.

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Sie wird auf dem Rücken der betroffenen Frauen ausgetragen, über seelische Spätfolgen wird fein geschwiegen. Wehe uns, wenn wir Bestrebungen dieser Art nachgeben; die bisherigen waren fatal genug. Pro Familia sollte sich schämen und sich uneingeschränkt den eigenen Namen zur Verpflichtung machen.

Martin Giebeler, Zwingenberg

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