Kommunalwahl - Kandidaten der FDP trafen sich virtuell „Die neue Generation Bensem“

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red
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Bensheim. Die Kandidaten der Bensheimer Freien Demokraten für die Kommunalwahl haben sich in einer Videokonferenz zum internen Auftakt der heißen Phase des Wahlkampfes getroffen. „Wir haben uns angesichts der Entwicklungen der Pandemie entschieden, einen kurzen, dafür aber knackigen Wahlkampf hinzulegen. Unser Kampagnenstart ist zum 1. Februar geplant – und wir sehen uns bestens gerüstet“, so der Vorsitzende der FDP-Bensheim, Jascha Hausmann.

Intensive Vorbereitung

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Seit der Aufstellung der Kommunalwahllisten sei man in intensiven Vorbereitungen. So konnte das Wahlkampfteam intern den Kandidaten und Mitgliedern die Grundzüge der eigenen Kampagne vorstellen. „So viel sei verraten: Es wird ein Wiedersehen mit dem Slogan ,Die neue Generation Bensem’ geben“, ergänzt Hausmann. Mit diesem Leitmotiv und einem frischen Auftritt hatte Bürgermeisterkandidat Stefan Stehle im ersten Wahlgang beachtliche 15 Prozent eingefahren und war nach dem ehemaligen Bürgermeister Richter und der neuen Bürgermeisterin Klein auf Platz drei ins Ziel gekommen.

Man habe sich entschieden, weiter auf „Die neue Generation Bensem“ zu setzen, weil damit eine wichtige Botschaft verknüpft werde. Die neue Generation meint laut FDP nicht nur die jungen Menschen, „wobei wir natürlich sicher sind, dass wir mit einer insgesamt sehr jungen Kandidatenliste hier überzeugen können“, so der Spitzenkandidat Stefan Stehle.

Wandel wird angestrebt

„Wir wollen damit ausdrücken, dass es einen Wandel in der politischen Kultur in Bensheim geben muss, hinter dem wir ausdrücklich stehen.“ Klar gelte es, gemachte Fehler der Vergangenheit wie beim Haus am Markt, der Innenstadtentwicklung, dem Bürgerhaus oder in der Haushaltspolitik zu analysieren und daraus zu lernen. Mit dem Blick in den Rückspiegel allein werde man jedoch die Probleme nicht lösen, sind die Liberalen überzeugt.

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„Wir wollen nach vorne schauen und konstruktiv, auch mit den anderen Parteien und der neuen Bürgermeisterin, für Bensheim und seine Bürger das Beste erreichen. Hierzu haben wir im Bürgermeisterwahlkampf viele hilfreiche Rückmeldungen bekommen“, erläutert Stehle die Marschrichtung.

Die FDP tritt mit 26 Kandidaten für die Stadtverordnetenversammlung sowie Listen für die Ortsbeiräte Mitte, West und Auerbach an. Für die FDP sei der Antritt bei der Bürgermeisterwahl mit einem eigenen Kandidat und das gute Ergebnis der erste Schritt in diese Richtung gewesen. Den „nächsten Schritt“ wolle man nun bei der Kommunalwahl gehen. „Es gibt viel zu tun – und damit meinen wir nicht nur die Folgen der Corona-Krise abzumildern und zu überwinden, sondern auch reichlich offene Baustellen. Wir werden unsere Schwerpunkte auf finanzielle Nachhaltigkeit, Familienfreundlichkeit, gute Infrastruktur und eine positive Entwicklung der Innenstadt legen“, so Stehle weiter.

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Anfang der Woche wird der Vorstand erneut zusammentreten, um das Wahlprogramm zu beschließen. „Die Bensheimer dürfen sich auf einen etwas anderen Wahlkampf der FDP freuen – wir haben uns einiges überlegt, was den Kontakt mit den Bürgern in Corona-Zeiten ermöglicht. Und auch unsere klassischen Kampagnenmittel werden etwas anders aussehen, als gewohnt“, verspricht Hausmann. red