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Gewerkschaftsbund - Straßenaktion mit „mobilem Wohnzimmer“

DGB fordert Mietenstopp in Bensheim

Von 
red
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Der DGB hat eine Straßenaktion in der Fußgängerzone organisiert. © DGB

Bensheim. Mit einer Straßenaktion, bei der ein aufblasbares mobiles Wohnzimmer im Einsatz war, haben der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Bensheim und die DGB-Jugend Bergstraße in der Fußgängerzone in Bensheim für einen Mietenstopp geworben.

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Die Aktion kam nach Ansicht der Gewerkschafter bei den Passantinnen und Passanten gut an. „Es ist höchste Zeit, den Mietenwahnsinn zu beenden, der viele Menschen hart trifft“ , betont der Bensheimer DGB-Vorsitzende Günther Schmidl (IG Metall).

„Explodierende Mieten sind kein Naturgesetz, sondern die Folge einer verfehlten Wohnungsbaupolitik, die Profitinteressen über das Recht aller Menschen auf angemessenen und bezahlbaren Wohnraum stellt. Wohnen ist Menschenrecht und keine Ware. Es ist höchste Zeit für einen Mietenstopp.“ Die stellvertretenden DGB-Ortsverbandsvorsitzenden Kurt Manich (Verdi) und Sebastian Cramer (IG BCE) unterstreichen: „Die Absage des Bundesverfassungsgerichts bezüglich Mietendeckel auf Landesebene macht deutlich, dass auf Bundesebene die Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um die Mieten zu deckeln. Dafür setzen wir uns aktiv ein. Bei der Bundestagswahl am 26. September geht es auch um einen Mietenstopp. Auch deshalb ist wählen wichtig.“ Sebastian Cramer betont zudem, dass auch für Auszubildende und Studierende deutlich mehr bezahlbare Wohnungen geschaffen werden müssen.

Florian Dahnke (EVG), Mitglied des Vorsitzenden-Teams der DGB-Jugend Bergstraße, und der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) betonen: „Trotz Einkommenseinbußen durch die Corona-Pandemie steigen die Mieten immer weiter steil an. Das überfordert vor allem die Bezieher kleiner und mittlerer Einkommen und Haushalte mit einem alleinerziehenden Elternteil haben massive Probleme, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Das ist sozialpolitischer Sprengstoff, der dringend entschärft werden muss. Deshalb fordern wir: Löhne und Ausbildungsvergütungen hoch, Mieten runter und mehr Sozialwohnungen“. red

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