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Heilig-Geist-Hospital - Am 23. Juni kostenfreie Hörtests und Beratung auf dem Beauner Platz

Das Hörmobil kommt nach Bensheim

Von 
red
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Bensheim. Etwa jeder fünfte Bundesbürger lebt mit einem eingeschränkten Hörvermögen. Den meisten dieser Menschen können Hörgeräte helfen. Doch was tun, wenn das Hörvermögen so weit schwindet, dass selbst Hörgeräte keine ausreichende Hilfe mehr bieten?

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HNO-Chefarzt am Heilig-Geist-Hospital: Dr. Jérôme Servais. © Stefanie Koesling

Antwort auf diese Frage bieten HNO-Chefarzt Dr. Jérôme Servais und sein Expertenteam des Heilig-Geist-Hospitals Bensheim auch in diesem Jahr wieder im Rahmen einer gemeinsamen Aktion mit dem Hörmobil der „Ich will hören“-Initiative von Cochlear für Menschen mit einem mittleren bis vollständigen Hörverlust. Bereits im vergangenen Jahr konnten bei der Aktion zahlreiche Betroffene beraten werden, die so hörgeschädigt waren, dass Hörgeräte nicht mehr ausreichen und ein Cochlea-Implantat in Frage kommt. Aufgrund dieser Zahlen entschied man sich, die Aktion 2022 wieder anzubieten.

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Gespräche mit Experten

Am Donnerstag, 23. Juni, macht das Hörmobil in Bensheim von 8 bis 13 Uhr auf dem Beauner Platz Station. Am 28 Juni kommt das Hörmobil dann nach Heppenheim, von 8 bis 13 Uhr an der Parkhofstraße. Es werden kostenfreie Hörtests und Beratungen angeboten und die Experten stehen allen Interessenten Rede und Antwort.

Für die zahlreichen Hörgeschädigten, für welche ein Hörgerät nicht ausreicht, kann unter anderem das Cochlea-Implantat (CI) eine Lösung sein, heißt es in der Pressemitteilung. „Das CI ermöglicht nicht nur gehörlos geborenen Kindern das Hören und das Erlernen der Lautsprache. Auch viele Erwachsene, Kinder und Jugendliche mit im Laufe ihres Lebens erworbener hochgradiger Hörschädigung bis völliger Taubheit finden durch das CI zurück in die Welt des Hörens. Nicht zuletzt entscheiden sich mittlerweile auch viele Menschen für die CI-Versorgung, die auf nur einem Ohr hören.“

Darüber hinaus bietet das Heilig-Geist-Hospital das komplette Behandlungsspektrum im Bereich der Hörlösungen – neben Hörgeräten und CI sind Mittelohrimplantate, knochenverankerte Hörsysteme, Trympanoplastiken, Stakesplastiken sowie diverse Prothesen möglich.

„Unsere Aktion richtet sich insbesondere an Menschen, die trotz einer Versorgung mit guten Hörgeräten nicht ausreichend gut verstehen“, so Dr. Jérôme Servais, Chefarzt der Hals-Nasen-Ohrenheilkunde und Leiter der Ohrenklinik am Heilig-Geist Hospital. „Wir wollen Betroffenen und Angehörige über Hörschädigungen sowie über Therapiemöglichkeiten mit implantierbaren Hörlösungen informieren. Bei fortschreitender Schädigung des Innenohres stoßen selbst die besten Hörgeräte mitunter an Grenzen. Dann kann ein Cochlea-Implantat (CI) vielen der Betroffenen zu einem hohen Maß an Hörfähigkeit und Lebensqualität verhelfen.“

Wichtige Aufklärungsarbeit

In ganz Deutschland ist das Hörmobil unterwegs, um wichtige Aufklärungsarbeit für besseres Hören zu leisten. Neben Hörtests werden diverse Informationsmaterialien sowie persönliche Beratungsgespräche angeboten. Sämtliche Angebote sind kostenfrei. Bei der Aktion in Bensheim und Heppenheim wird es zudem auch möglich sein, sich mit Menschen auszutauschen, die bereits mit einem CI hören. red

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