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Persönlich - Kirchenmusiker wird am 3. Juli in der Michaelskirche in sein Amt eingeführt

Christian Mause ist neuer Propsteikantor für die Region Starkenburg-Süd

Von 
red
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Bensheim/Bergstraße. Christian Mause ist neuer Propsteikantor für die Region Starkenburg-Süd mit Dienstsitz in Bensheim. Der 56-Jährige tritt die Nachfolge von Konja Voll an, der in die Nordkirche wechselte. Am 3. Juli wird Christian Mause in sein Amt eingeführt.

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Der Kirchenmusiker ist neu an der Bergstraße, aber die Bergstraße ist nicht neu für ihn. „Es ist ein bisschen wie nach Hause kommen“, sagt Christian Mause schmunzelnd. Während seiner Schulzeit im Schuldorf Bergstraße nahm er Klavier- und Orgelunterricht beim damaligen Bensheimer Kantor Otfried Miller. In dieser Zeit fiel auch seine Entscheidung, die Musik zum Beruf zu machen.

„Ich habe von Otfried Miller viel gelernt. Er hatte hohe Ansprüche. Sein Unterricht hat mich sehr geprägt“, betont Christian Mause, der noch in seiner Schulzeit als Organist in der evangelischen Bergkirche in Jugenheim tätig war.

Für die Kirchenmusik der Zukunft

Als Propsteikantor ist Christian Mause unter anderem für die Fachberatung und Unterstützung der hauptberuflichen Kirchenmusiker und -musikerinnen verantwortlich. „Auf dieser Stelle kann ich musikalisch viel bewegen. Die Arbeit ist auch richtungsweisend für die Kirchenmusik der Zukunft.“ Ihn treibe dabei auch die Frage um, ob außerhalb von Gospel und Bandmusik die klassische Kirchenmusik in die Gesellschaft wirken sowie ein breiteres und jüngeres Publikum ansprechen könne. Er habe sich deshalb vorgenommen, viel über Kirchenmusik zu sprechen, etwa bei Einführungsvorträgen, mit Musiklehrern an den Schulen zusammenzuarbeiten und Kindern und Jugendlichen einen leichteren Zugang zur Kirchenmusik zu ermöglichen.

Deshalb komme es ihm sehr gelegen, dass er in Bensheim neben dem großen Oratorienchor und der Kantorei auch den Kinderchor leitet. „Ich freue mich darauf und möchte auch in unsere Kindergärten gehen“. Bei seiner vorherigen Tätigkeit als Bezirkskantor des evangelischen Kirchenkreises Hanau war er für die aktive pädagogische Arbeit mit Kindern nicht zuständig. Dies, so betont er, habe er mit Blick auf die Zukunft der Kirchenmusik vermisst. In Hanau war er mehr als 25 Jahre tätig.

Kirchenmusik studierte Christian Mause von 1988 bis 1992 an der Hochschule in Frankfurt am Main. Im Anschluss absolvierte er ebenfalls in Frankfurt ein Aufbaustudium im Fach „künstlerisches Orgelspiel“ bei Professor Martin Lücker. Während Studium und Ausbildung war er Kirchenmusiker in der Christusgemeinde in Darmstadt-Eberstadt und der Christuskirche in Mannheim.

Neben eigenen Konzerten – sein erstes Orgelkonzert ist am 29. September zum Abschluss der Bensheimer Orgelwoche geplant – ist für Christian Mause das Orgelspiel im Gottesdienst mehr als nur musikalische Begleitung. Seinen Anspruch, die Stimmung des Gottesdienstes und der Gemeindeglieder mit Orgelimprovisationen widerzuspiegeln, nimmt er von Hanau mit an die Bergstraße. Dabei steht nach seinen Angaben Martin Luther ein „Stückchen“ Pate, der in seinem Weihnachtslied dichtet: „... davon ich sing’n und sagen will...“

Auch seine Frau Heike Mause, die jüngst Dekanin des Dekanats Groß-Gerau/Rüsselsheim geworden ist, unterstützt ihn mitunter bei diesem Vorhaben mit professionellen Hinweisen und Rückmeldungen.

Der Starkenburger Propst Stephan Arras wird Christian Mause am Sonntag, 3. Juli, als Propsteikantor einführen. Der Gottesdienst in der Bensheimer Michaelskirche, an dem auch die stellvertretende Bergsträßer Dekanin Silke Bienhaus mitwirken wird, beginnt um 10 Uhr. red

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