Schillerschule - Schüler experimentieren im Forschungslabor Brause als Treibstoff

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Kleine Jungforscher: Die Schüler der Klasse 4 a der Auerbacher Schillerschule nahmen an einem Workshop des Zentrums für Chemie teil.

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Auerbach. Mit seinem praxisorientierten Workshop Forschungslabor war das Zentrum für Chemie (ZFC) jetzt erneut in der Auerbacher Schillerschule zu Gast. Diesmal in der Klasse 4 a. Die ZFC-Projektleiterin Dr. Sybille Welker hatte den mehrtägigen Workshop gemeinsam mit der Chemielehrerin Helgard Hermann organisiert und bei den Grundschulkids einen Treffer gelandet: In den Chemieräumen der Realschule fühlten sich die Kleinen wie richtige Jungforscher.

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Zum Abschluss wurde in der Schule sogar eine vier Meter hohe Brausefontäne gezündet: Ein Kaubonbon in einer Flasche Cola erwies sich als spritzige Mischung, mit der man einen kleinen Raketenstart nachstellen kann. Doch schon beim Auflösen einer gewöhnlichen Brausetablette konnten die Grundschüler spannende Beobachtungen machen. Diese wurden dann in weiteren Experimenten genauer unter die Lupe genommen.

Mindestens sechs verschiedene Phänomene sollten die Teilnehmer erkennen und zu Papier bringen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die von den Nachwuchsforschern gut gemeistert wurde. In einem selbst erfundenen Experiment wiesen die Schüler Brausegas nach, indem sie damit einen Luftballon aufgeblasen haben. Sie lernten das Prinzip eines Schaumfeuerlöschers kennen und inszenierten einen kleinen Vulkanausbruch.

Den Schülern gelang es, mit einer einzigen Brausetablette 26 Teelichter zu löschen. Die Leiter des Forschungslabors erklärten den Jungen und Mädchen, welche Stoffe für die Entstehung des Gases verantwortlich sind und was man unter einer chemischen Reaktion versteht.

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Die Experimentierreihe des Zentrums für Chemie, die für Grundschule und Unterstufe maßgeschneidert ist, war schon mehrmals an der Schillerschule zu Gast. Die Zusammenarbeit verläuft erstklassig, wie Dr. Sybille Welker betont.

Das nächste Forschungslabor in Auerbach wird nicht lange auf sich warten lassen. Seit 2009 wird das Projekt in Grundschulen maßgeblich von der Kathinka-Platzhoff-Stiftung unterstützt. tr