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Kampagne - Bensheimer Schülerin erreicht den dritten Platz beim Plakatwettbewerb „Bunt statt Blau“ der DAK

Bensheimer Schülerin erreicht den dritten Platz beim Plakatwettbewerb „Bunt statt Blau“ der DAK

Von 
red
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„Lieber 100% feiern als hoch%ig trinken“ lautet die Botschaft des Plakats, mit dem Chiara Lammenett aus Bensheim im Wettbewerb „Bunt statt blau“ den dritten Platz belegt hat. Der Bensheimer DAK-Chef Robert Gahler gratulierte. © DAK

Bensheim. „Bunt statt Blau“: Unter diesem Motto beteiligten sich im Frühjahr bundesweit rund 4000 Schülerinnen und Schüler am Plakatwettbewerb der DAK-Gesundheit gegen das sogenannte Komasaufen bei Jugendlichen. Die 16-jährige Schülerin Chiara Lammenett aus Bensheim überzeugte mit ihrem Plakat unter den fast 250 Einreichungen in Hessen und belegt den dritten Platz. DAK-Chef Robert Gahler überreichte der Siegerin nun den Preis. Sozialminister Kai Klose gratuliert als Schirmherr der Aktion.

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„Mit meinem Poster möchte ich darauf eingehen, dass man keinen Alkohol braucht, um Spaß haben zu können. Daher war es mir wichtig, nicht unbedingt zu zeigen, was der Alkohol alles anrichten kann, sondern den Fokus darauf zu legen, wie viel positiver und schöner das Leben ist, wenn man nicht trinkt“, beschreibt Chiara Lammenett ihre Motivation zur Teilnahme am Wettbewerb der DAK-Gesundheit in Hessen. Den ersten Platz belegte die 16-jährige Nele Marie Rotter aus Nidda. Den zweiten Rang erreichten Mina Schönsteiner, Lili Rohr und Alicia Paul, ebenfalls aus Nidda.

„Die derzeit erfreulicherweise rückläufigen Zahlen von Heranwachsenden, die aufgrund einer Alkoholvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert werden müssen, geben Anlass zur Hoffnung. Dennoch ist die Zahl weiterhin zu hoch“, so Sozialminister Kai Klose als Schirmherr der Kampagne. „Der übermäßige Konsum von Alkohol führt zu schweren körperlichen und seelischen Problemen. Insbesondere beim Komatrinken besteht eine erhöhte Gefahr der Alkoholabhängigkeit. Deshalb unterstütze ich eine wichtige Initiative wie Bunt statt Blau gegen den Alkoholmissbrauch gerne und aus Überzeugung. Jugendliche sind hier selbst Botschafter und können mit ihrem Plakat Farbe bekennen.“

Kampf gegen Komasaufen

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2019 kamen nach aktueller Bundesstatistik rund 20 500 Zehn- bis Zwanzigjährige volltrunken in eine Klinik, davon 1249 in Hessen. „Unsere Kampagne soll Kindern und Jugendlichen die Gefahren von Alkoholmissbrauch aufzeigen. Es ist gut, wenn solche wichtigen Gesundheitsthemen in den Schulalltag einfließen“, sagt Robert Gahler, Leiter der DAK-Gesundheit in Bensheim. „Im Kampf gegen das Komasaufen sind Jugendliche ganz wichtige Botschafter. Wenn Schüler selbst auf die Risiken des Rauschtrinkens hinweisen und Auswege aufzeigen, dann ist das eine wirkungsvolle Prävention. Das diesjährige Siegerplakat unter dem eindringlichen Motto „Bleib stark!“ zeigt, welch negative und beklemmende Wirkung Alkohol haben kann.“

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Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler gestalten, sind tatsächlich für Gleichaltrige besonders eindrucksvoll: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat in einer Online-Studie mit 1273 Teilnehmern ihre Wirkung im Vergleich zu konventionellen Warnhinweisen untersucht. Demnach verstärken die von der Zielgruppe selbst gemalten Plakate die Wahrnehmung, dass Alkoholkonsum schädlich ist. Sie haben eine stärker sensibilisierende Wirkung als traditionelle, eher an Erwachsene gerichtete, Warnhinweise.

Kürzlich hat eine Bundesjury mit der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Daniela Ludwig, dem DAK-Vorstandschef Andreas Storm und den Experten vom IFT-Nord die Bundesgewinner 2021 gekürt. Informationen zum Wettbewerb „Bunt statt blau“ 2022 gibt es in allen Servicezentren der DAK-Gesundheit oder im Internet unter www.dak.de/buntstattblau.

Den Plakatwettbewerb gibt es mittlerweile seit zwölf Jahren. Insgesamt haben seit 2010 rund 115 000 Schülerinnen und Schüler an der Aktion teilgenommen, die im Drogen- und Suchtbericht der Bundesregierung als beispielhafte Präventionskampagne genannt wird. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen wie beispielsweise den internationalen Deutschen PR-Preis. red

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