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Hochwasser-Katastrophe - Unterstützung für überflutetes Familienzentrum in Eschweiler

„Bensheim hilft“ spendet 6000 Euro für „Zauberhut“

Von 
red
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Bensheim. Bereits Anfang August hat der Verein „Bensheim hilft“ in einer Pressemitteilung auf das Familienzentrum „Zauberhut“ in Eschweiler aufmerksam gemacht, das durch die Hochwasserkatastrophe stark betroffen wurde. Durch persönlichen Kontakt zwischen einer der Mütter aus Eschweiler und einem Vorstandsmitglied wurde „Bensheim hilft“ auf die missliche Lage dieses Hauses aufmerksam. Das Hochwasser Mitte Juli hat das Gebäude regelrecht „absaufen“ lassen.

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Inzwischen wurden die Kinder auf umliegende Kitas verteilt. In der letzten Woche konnten auf dem Gelände des Familienzentrums mehrere Container aufgestellt werden, damit die Kinder wieder an ihren bisherigen Standort zurückkehren können. Die Aufräumarbeiten im Gebäude sind zwar abgeschlossen, aber bis wann das durchnässte Mauerwerk ausgetrocknet sein wird, steht noch nicht fest.

„Unser Spendenaufruf an die Bensheimer Bürgerinnen und Bürger blieb nicht ungehört. Insgesamt haben wir bis heute eine Summe von circa 6000 Euro verbuchen können, wofür wir ganz herzlichen Dank sagen“, so Monika Buhse, die Vorsitzende des Vereins „Bensheim hilft“. Auch durch den Kauf von Marmeladen in der Tourist-Info in Bensheim kann dieses Projekt noch unterstützt werden.

Das Familienzentrum „Zauberhut“ befindet sich im Stadtteil Eschweiler West und wurde 2013 durch die Awo Aachen Land eröffnet. In den sechs Gruppen werden rund 100 Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren betreut. Zehn Plätze stehen für Kinder mit sonderpädagogischen Förderbedarf zur Verfügung. Das Raumangebot für jede Gruppe besteht aus einem Gruppenraum, angrenzendem Neben- und Schlafraum sowie Wickel- und Sanitärbereich. Träger und Land werden sich zwar um das Gebäude kümmern, aber vieles, was bisher wie selbstverständlich vorhanden war, muss neu angeschafft werden. Zum Beispiel war kurz vor der Hochwasserkatastrophe erst eine kleine Bibliothek aus Spendenmitteln eingerichtet worden.

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Nach der vollständigen Wiederherstellung der Räumlichkeiten möchte „Bensheim hilft“ dafür sorgen, dass ein Ersatz für diese Bibliothek angeschafft wird. „Bis jetzt ist die Lage aber noch zu unübersichtlich, so dass das Geld bis auf Weiteres auf unserem Konto geparkt bleibt, bis konkrete Projekte spruchreif sind“, gibt Monika Buhse weiter bekannt. „Bensheim hilft“ bittet auch weiterhin um Spenden und garantiere dafür, dass jeder Cent dort ankommt, wo er gebraucht wird, heißt es abschließend. red

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