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Schule - Mehrere Schülerbeiträge wurden beim bundesweiten Wettkampf ausgezeichnet / Ehrungen in kleinem Rahmen

AKG überzeugt bei Fremdsprachen-Wettbewerb

Von 
red
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Am AKG wurden die erfolgreichen Teilnehmer des Fremdsprachen-Wettbewerbs ausgezeichnet. © Schule

Bensheim. „Gerade in Zeiten, in denen Schule und Freizeit im Ausnahmemodus laufen, brauchen talentierte junge Menschen Möglichkeiten, ihre Talente zu beweisen und weiterzuentwickeln.“ Mit diesen Worten wurde in diesem Schuljahr für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen geworben, und auch diesmal haben etliche AKG-Schüler diese Möglichkeit genutzt.

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Besonders erfolgreich war in der Wettbewerbskategorie „Team Schule“ ein Team aus der Klasse10b. Ben N. Leenen, Elena Karas und Justus von Wolffersdorff sicherten sich mit ihrem englischsprachigen Beitrag „The deep damage of a steel factory“ hessenweit den ersten Platz. Betreut wurde die Gruppe von Englischlehrer Marius Beichtmann.

Im diesjährigen Gruppenwettbewerb „Team Schule“ wurden in Hessen von 179 angemeldeten Gruppenprojekten aufgrund der Pandemie-Situation insgesamt nur 60 fertige Beiträge in verschiedenen Wettbewerbssprachen eingereicht. Unter den besonderen Bedingungen der Pandemie hätten die drei Zehntklässler mit ihrem Siegerbeitrag „außergewöhnliches Engagement und überdurchschnittliche sprachliche Kompetenz sowie Kreativität in der Anwendung von Sprache gezeigt“, heißt es in der Beurteilung durch die Sprachenjury.

Seinen erfolgreichen Videobeitrag hatte das AKG-Team gemeinsam mit einer Mitschülerin und einem Mitschüler, die Kamera und Schnitt übernahmen, bereits zum Jahreswechsel unter Einhaltung der jeweils geltenden Corona-Regeln produziert. Der eingereichte Kurzfilm, der auf einem Drehbuch von Ben Leenen basiert, thematisiert die Selbstzweifel des erfolglosen Autors Henry, gespielt von Ben Leenen selbst.

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Angewiesen auf Tabletten, die seine vermeintliche Kreativität steigern, und unfähig, seinen eigenen Misserfolg zu akzeptieren, zerbricht daran auch seine Beziehung mit Laura, gespielt von Elena Karas. Als Henry schließlich Bekanntschaft mit dem Mann mit dem Hut macht, ist er nervlich bereits am Ende. Justus von Wolffersdorff, der für diese Rolle in ein enges Gruselkostüm schlüpfte, komplettierte die ausdrucksstarke Besetzung des Stücks.

Die eigenwillige Metaphorik des Titels und die herausragende schauspielerische Leistung der drei Teilnehmenden waren es dann, die nicht nur ihre Mitschüler, sondern letztlich auch die Jury des Bundeswettbewerbs überzeugten.

Für Ben Leenen ist der Erfolg beim Bundeswettbewerb nicht der erste Kontakt mit der großen Bühne. 2020 veröffentlichte er seinen Debüt-Thriller „Der Mann hinter der Tür“, der bei Amazon erhältlich ist. Zudem hat er als Mitglied des Jungen Ensembles der Theaterspielgemeinschaft Lorsch Bühnenerfahrung und hier bereits ein eigenes Stück verfasst, in dem er selbst in der Hauptrolle als Sherlock Holmes mitwirkte.

Wegen der Corona-Pandemie konnte in diesem Jahr nicht zu einer zentralen Landespreisverleihungen in Präsenz eingeladen werden. Auch das Sprachenfest, bei dem die Landessieger ihre preisgekrönten Beiträge präsentieren und sich im Wettbewerb live der Jury stellen, fand in diesem Jahr auf digitaler Basis in einem virtuellen Veranstaltungszentrum statt.

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Die Ehrungsfeier am AKG hingegen konnte aufgrund der inzwischen deutlich entspannteren Pandemie-Lage in kleinerem Rahmen in Präsenz begangen werden. Dabei wurden auch die übrigen Preisträger des Bundeswettbewerbs geehrt.

In der Kategorie „Team Schule“ gab es einen weiteren Erfolg in Englisch: Pauline Ernst, Florentine von Falkenhayn, Alexander Jorias und Maxim Iomdin aus der 8c wurden für ihren Beitrag „Unreal“, der sich mit dem Einfluss der sozialen Medien auf das Leben ihrer Nutzer auseinandersetzt, mit einem dritten Preis ausgezeichnet.

Auch in den Einzelwettbewerben, bei denen die Klausur in diesem Jahr digital bewältigt werden musste, konnten AKG-Schüler überzeugen.

In der Kategorie „Solo Englisch“ bekamen Lisa Marie Schuster (9b) und Florian Amoateng (8s) jeweils einen zweiten Preis.

Dem besonders anspruchsvollen zweisprachigen Wettbewerb „Solo Plus“ hatte sich Mika Hoffmann aus der Q4 nun schon zum zweiten Mal mit den Sprachen Latein und Englisch gestellt. Nachdem er es schon beim letzten Mal in die dritte Runde geschafft und im Herbst bundesweit den vierten Platz erzielt hatte, hat er sich in diesem Jahr erneut für die dritte Runde qualifiziert und wird im September wieder auf Bundesebene antreten. Bei der Übergabe der Urkunden und Preise durch die Wettbewerbsbeauftragte Katja Keller beglückwünschte Schulleiterin Nicola Wölbern die Schülerinnen und Schüler zu ihren Erfolgen. red

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