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Kirchbergschule - Feier und Übernachtung in den Drachenbergen

Abschied der Viertklässler

Von 
red
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Elternvertreterinnen der Viertklässler an der Kirchbergschule danken Klassenlehrerin Jeanine Viehöver. © Schule

Bensheim. „Es sind 20 Leute in der Klasse, ich kann keinen davon sehen“, sangen die Viertklässler der Kirchbergschule zur Melodie des Songs „194 Länder“ von Mark Forster in Erinnerung an die vielen Wochen des Homeschoolings.

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Umso größer die Freude, dass zumindest der Abschluss der Grundschulzeit gemeinsam gefeiert werden konnte. Am Sonntag hatte die „Rabenklasse“ Eltern, Geschwister und Lehrer zum Grillfest in die Drachenberge eingeladen. Die Viertklässler selbst durften im Anschluss sogar auf dem Gelände des Sterntaler-Vereins übernachten.

Sehr positives Fazit

Zum Auftakt ließen die Schülerinnen und Schüler ihre Grundschulzeit in einem kleinen Klassenmusical Revue passieren. Gemeinsame Zoobesuche, Weihnachtsbäckereien, Schul- und Sportfeste, aber auch Distanz-, Wechsel- und Hybridunterricht sowie Masken- und Testpflicht wurden musikalisch und dichterisch in Erinnerung gerufen. Insgesamt konnten die „Raben“ trotz der vielen Veränderungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ein sehr positives Fazit ihrer Grundschulzeit ziehen. So dankten die Elternvertreterinnen Freya Schachner und Tina Weber der Klassenlehrerin Jeanine Viehöver für ihr außergewöhnliches Engagement in einer herausfordernden Zeit. Auch dem gesamten Grundschulteam und der Schulleitung sprachen die Eltern ihren Dank aus.

Die Kirchbergschule habe gezeigt, dass digitaler Distanzunterricht auch in der Grundschule möglich ist. Durch Pragmatismus, Kreativität und Veränderungswillen habe man hier das Beste aus den gegebenen Rahmenbedingungen gemacht, so die Elternvertreterinnen.

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Getrübt wurde die Stimmung auf der Abschlussfeier allein durch die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Entwicklung der Kirchbergschule. Die Medienberichte aus der Kreistagssitzung der vergangenen Woche haben in der Schulgemeinschaft zu vielen Fragen geführt, die bisher unbeantwortet blieben. Hier wünscht sich die Elternschaft, dass alle beteiligten Entscheidungsträger zeitnah in einen konstruktiven Dialog treten, um eine Lösung zum Fortbestand von Grund- und Förderschulzweig an der Kirchbergschule zu finden. red

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