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Sankt Laurentius

61 Kinder beim „Länderlager“

Zeltlager der KjG war für Teilnehmer und Team wieder ein tolles Erlebnis

Von 
red
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Die Katholische junge Gemeinde der Pfarrei Sankt Laurentius hat zum Ende der Sommerferien wieder ein Zeltlager für Kinder und Jugendliche organisiert. Das Camp wurde in Waldleiningen aufgebaut. © KjG

Bensheim. Das Zeltlager der Katholischen jungen Gemeinde (KjG) der Pfarrei Sankt Laurentius stand dieses Jahr unter dem Motto „Länderlager“. Für die 61 Teilnehmer waren die Zelte in Waldleiningen bei Kaiserslautern aufgebaut. Der Jugendzeltplatz ist mit einem festen Kaltwasseranschluss und Strom ausgestattet. Jegliche weitere Versorgungsanschlüsse mussten unter einem hohen logistischen Aufwand in eigener Regie angelegt werden.

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Eine Gruppe von 20 Jugendlichen war eine Woche vorher dorthin angereist, um eine Zeltstadt zu errichten. Ein buntes und abwechslungsreiches Programm ließ keine Langeweile aufkommen. So gab es Nachtwanderungen, Stafettenläufe, Olympiaden und andere Platzspiele, die mal von den Leitern, aber auch mal von den Kindern organisiert worden waren.

Filmabend mit Popcorn

Die Tageswanderung führte ins Erlebnisschwimmbad nach Hochspeyer. In „Workshops“ wurden unter anderem Tücher und mitgebrachte T-Shirts bemalt, es gab Überfäller-Abwehr-Training, es wurden Wellness-Quarkmasken angeboten und Freundschaftsbändchen geknüpft.

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An einem Abend wurde ein zum Motto passender Film gezeigt. Die Kinder und Jugendlichen durften sich hierfür mit dem Schlafsack und Decken vor eine drei Meter große Leinwand legen. Während des Films wurde frisches Popcorn genossen, das vom Leitungsteam frisch zubereitet und kinomäßig in Papiertüten ausgegeben wurde.

Bei einem bunten Nachmittag zum Abschluss wurden von den Gruppenleitern vorbereitete Minispiele gespielt. Hier konnte jede Zeltgruppe seine Stärken beweisen. Bei einer anschließenden Kinderdisco war „Open End“ angesagt. Am groß aufgefahrenen Büfett konnte man sich unter anderem mit selbst zubereiteten Wraps stärken. Der jährliche krönende Abschluss in Form eines großen Kastenfeuers musste dieses Jahr leider ausbleiben, da die Waldbrandgefahr zu hoch war und somit generelles Feuerverbot über die gesamte Zeltlagerzeit bestand.

Fast zwei Drittel der 43 Kinder waren zum ersten Mal in einem Zeltlager dabei. Das erforderte von den Gruppenleitern viel Rücksichtnahme und Einfühlvermögen.

Als Gruppenleiter waren in diesem Jahr dabei: Maike Meyer, Katharina Merk, Kim Glasow, Sarah-Louise Bartoschek, Sophie Bartoschek, Stella Franjic, Lukas Geiselmann und Rafael Kudla. Die Leitung dieser Gruppe lag dieses Jahr in den Händen von Tom Keil und Alessio Pesciarolli, die das Programm und den zeitlichen Ablauf aufs Genauste ausloteten.

Für das leibliche Wohl der gesamten Lagermannschaft mit einem ausgewogenen Küchenfahrplan und deftiger Hausmannskost sorgten die Küchenchefin Victoria Bitsch sowie ihre Mitarbeiter Sophie Schuhmann, Miriam Karner, Jonas Meyer und Mateo Bender.

Zur Durchführung eines Zeltlagers ist eine Hilfsgruppe, die „Hiwis“ von Nöten. Sie sind für den Transport und die Instandhaltung des Materials, für die sanitären Einrichtungen und für das Feuerholz verantwortlich. Sie fungieren auch als Feuerwehr, wenn irgendwo Not am Mann ist.

Zwar war die Beschaffung von Feuerholz dieses Jahr nicht notwendig, allerdings wurde als Feuerersatz jeden Abend die Vision eines Feuers durch Lichteffekte geschaffen. Chef der „Hiwis“ war dieses Jahr Felix Talkner. Er wurde unterstützt durch seinen Stellvertreter Christoph Haas sowie Lukas Talkner, Moritz Puppe, Matthias Ohlemüller und Chap Chap. Außerdem konnte der Gitarrist Rodriguez Fernandez für zwei Abende zur Unterstützung des Leitungsteams gewonnen werden – er begleitete das Singen am Lagerfeuer.

Diesmal kein Pfarrer-Besuch

Der sonntägliche Besuch durch einen heimischen Pfarrer musste aufgrund von Priestermangel ausfallen. Leider konnte so der allseits geschätzte Küster Friedel Rolf das erste Mal seit langem ebenfalls nicht im Zeltlager begrüßt werden.

Ein Wortgottesdienst wurde trotzdem durch die Seelsorgerin Hanna Erdmann aus Rüsselsheim angeboten.

Alles lief zur vollen Zufriedenheit der organisatorischen Leitung des Zeltlagers, die dieses Jahr in den Händen von Hannah Kettemann und Julian Keil lag. Als Zeltlagerfotograph war erneut Max Eckardt mit dabei. Dieser konnte auch bei kleineren Verletzungen als ausgebildeter Sanitäter fungieren. Der Termin für die Präsentation der jährlichen Zeltlager-Fotoshow wird zeitnah bekanntgegeben. red

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