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Trauerhalle und Felsenmeer

Wie auf einem Bahnsteig

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Als ich vor ein paar Wochen zur Beerdigung in Beedenkirchen war und den Zustand der Trauerhalle auf dem Friedhof sah, dachte ich, ich wäre auf dem falschen Friedhof. Der Boden aus Backstein ist teils krumm und schief, die Fugen schlecht oder gar nicht ausgefugt, verschmiert. Dieser Zustand ist bestimmt schon Monate oder Jahre alt. Dass das den Zuständigen nicht aufgefallen sein soll, ist mir ein Rätsel.

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Das alles fällt auf die gesamte Gemeindeverwaltung zurück. Als während der Trauerrede auch noch ein starker Wind aufkam, der durch den unnötigen offenen Durchgang der Halle verursacht wurde, kam man sich vor, als wäre man auf einem Bahnsteig. Der ganze Boden der Halle gehört durch Verbundsteine erneuert, um die Halle ansehnlicher zu gestalten. Es wäre eine Aufgabe für die Bauverwaltung, dafür den passenden Plan herzustellen und das Ganze zu überwachen.

Die größte Steuerverschwendung, die sich die Gemeinde im vergangenen Jahr geleistet hat, war der Kauf der Toilettenanlage am Felsenmeer. Diese Anlage entspricht nicht den Anforderungen, die sie eigentlicherfüllen sollte.

Ein Toilettenhaus mit einem Urinal und zwei Toiletten wie sie am Felsenmeer aufgestellt wurde, findet man oft an Parkplätzen an der Autobahn. Dort reichen sie vollkommen aus. Aber da wo Tausende von Menschen aus fast ganz Deutschland das Felsenmeer besuchen, müsste eine Toilettenanlage mit mindestens vier Urinalen, zwei Damen-, zwei Herren- sowie einer Behindertentoilette vorhanden sein. Alles andere ist nicht zu verantworten, ich möchte wissen, was sich die Befürworter dabei gedacht haben.

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Die Besucher suchen deshalb weiter wie bisher einen Baum oder eine Hecke, um nicht eine halbe Stunde zu warten bis endlich eine Toilette oder ein Urinal frei wird, was man ja eigentlich vermeiden wollte.

Dieser ganze Zirkus wäre vermeidbar gewesen, hätte man sich vorher von einem Fachmann beraten lassen. Dadurch hätte man etwa 100 000 Euro an Steuergeldern sparen können. Zum Schluss hätte man noch eine Solaranlage auf dem Dach anbringen können, damit wäre der Strom das ganze Jahr über gesichert gewesen.

Werner Degenhardt

Gadernheim

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