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Waldvernichtung Wer schützt den Wald, wenn es um Windkraft geht?

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Ein kleiner Artikel auf der Titelseite des BA vom 8. Mai verweist auf den ausführlichen Beitrag auf Seite 15. Für sich alleine betrachtet scheint es zunächst schlüssig, dafür zu werben, die Auswirkungen der Waldvernichtung zu reduzieren. Der Wald ist nun mal wichtig, das sehe ich ebenso. Bodenverdichtung in größeren Ausmaßen ist, soweit es vertretbar ist, zu verhindern.

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Ich lese den Artikel auf Seite 15 und kann vielen Argumenten folgen. Es kommen allerdings auch einige Fragen auf, die ich nicht beantworten kann. Da wäre zuerst die Frage, wo ist der MvV oder die anderen Naturschützer, wenn es um Windkraftanlagen geht? Wer von ihnen führt ein Kataster, wie viel Wald hierfür gerodet und wie viel Beton in den Boden eingebracht wird? Im Gegenteil, es sind doch gerade die gleichen Menschen, die für eine funktionierende Infrastruktur keinen einzigen Baum fällen würden, aber auf der anderen Seite ganze Wälder vernichten, um Windkraftanlagen auf fundamentalen Betonklötzen zu errichten. Wobei die Lebensdauer eines Windrades kaum länger als die meines Haustieres ist.

Ich komme zum Ergebnis, dass es nicht ehrlich ist, für eine Sache Wälder, die doch ein wichtiger Baustein der Ökologie sind, zu roden, und für eine andere Religion, rücksichtslos dem Wald den Garaus zu machen. Das riecht nach Lobbyismus.

Ich liebe die Natur. Allerdings erlebe ich in Bensheim den Schutz von Wald und Feld im Stubenwald in etwas anderer Variante. Da werden Straßen und Bürgersteige sowie Radwege in die Natur gebaut und ein Hektar nach dem anderen bebaut, ohne dass danach jemand schaut, was denn vor Ort so passiert. In Stubenwald 2 ist ein Autohof 2 entstanden. Eine Spedition aus dem Rhein-Neckar-Raum nutzt das Gelände als Betriebshof und ganze Lastzüge als auch Anhänger werden auf Bürgersteigen und Fahrradwegen mitunter eine ganze Woche lang „geparkt“.

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Wir müssen die Natur schützen, ja, aber dann durchgängig. Sonst wirkt es nicht glaubhaft.

Karl Kraft

Bensheim

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