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Klimaschutz Vorsorge ist besser als heilen

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Der Grundsatz „Vorsorgen ist besser als heilen“ gilt nichts mehr. Seit im Gesundheitswesen das Wirtschaftlichkeitsprinzip eingeführt worden ist, gilt: An häufigen Krankheiten wird gut verdient, an Vorsorge nicht.

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Entsprechend scheint beim Klimawandel zu gelten: Bei Umweltsünden wird doppelt verdient – zunächst beim Abschieben der Kosten auf die Allgemeinheit und dann beim Wiederaufbau der Infrastruktur.

Von allen Seiten heißt es: Jetzt muss gehandelt werden! Die Parteien überbieten sich mit Willensbekundungen. Vielleicht denkt die überwiegende Mehrheit: Jetzt wird etwas geschehen. Es muss ja etwas geschehen – da braucht man doch keine Demos mehr ... Zur Demonstration des Klimabündnisses Bergstraße am 31. Juli kamen nur etwa 70 Personen. Woran mag das liegen?

Daniel Banner von „MetropolSolar“ referierte: Technisch wäre es möglich, Klimaneutralität in Deutschland bis 2030 zu erreichen. Freilich müsste dafür von allen – von Privatleuten, Firmen und öffentlichen Stellen – das Machbare realisiert werden.

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Guido Carl vom BUND Kreis Bergstraße stellte klar: Ein Euro für Maßnahmen gegen die Klimaerwärmung kann 15 Euro Kosten zur Beseitigung der Folgen der Klimakatastrophen vermeiden. Alle Wohngebiete in Hessen sind potenzielle Überflutungszonen.

Wer bei der Demonstration war, dem wurde klar: Es wäre jetzt schon so viel möglich, und dennoch passiert in Bensheim und Umgebung das Gegenteil: Neue Bauvorhaben werden geplant, beschlossene weitergeführt. Es wird geredet, aber nicht gehandelt.

Walter Böhme

Bensheim

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