Bauschutt-Recyclinganlage Verstörendes Beispiel für die Bürger

Lesedauer: 

Kommunalwahlkampf in Lindenfels (BA vom 19. und 20. Februar):

AdUnit urban-intext1

Passend zum Wahlkampf und zur Jahreszeit ertönen die Gesänge der Parteien erfreulich bürgernah und erfrischend grün. So verspricht auch die Lindenfelser CDU, sich für „gesundheitsfördernde Wohnformen“, Heilklima, Verminderung von Lärm, Naturschutz und Artenvielfalt einzusetzen. Und das „dürfe sich nicht nur auf die Kernstadt erstrecken, sondern müsse selbstverständlich auch die Stadtteile umfassen“.

Es ist noch nicht viel länger als ein Jahr her, da hat uns eben diese Partei an einem verstörenden Beispiel vorgeführt, wie sie in der Praxis mit berechtigten Sorgen der Bürger um ihre Gesundheit und mit dem Naturschutz umgeht. Gemeinsam mit der LWG und Teilen der SPD stimmten die Stadtverordneten der CDU geschlossen für den Verkauf eines Grundstücks in Kolmbach, auf dem eine Bauschutt-Recyclinganlage errichtet werden soll, und zwar dicht neben einem von einer Familie mit Kindern bewohnten Haus. Nur die Vertreter der Grünen und der FDP stimmten gegen den Verkauf.

Das Genehmigungsverfahren für den Bau der Anlage ist noch nicht abgeschlossen, so schwebt die potenzielle Bedrohung immer noch über der Kolmbacher Bevölkerung.

AdUnit urban-intext2

Wer also heute im Wahlkampf als Lindenfelser Kommunalpolitiker vom Wohl der Bürger, von Gesundheitsförderung und Naturschutz spricht, sollte sich konsequenterweise gemeinsam mit der Wählergruppe „Bürger für Kolmbach“ gegen die geplante Bauschutt-Anlage einsetzen.

Alfons Schmidt

AdUnit urban-intext3

Kolmbach