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Open Air Verpackung der Sommerbühne nicht einladend

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Wer zur „Lorscher Sommerbühne“ will, muss erst mal eine Weile nach dem Eingang suchen. Sei’s drum! Viel schlimmer finde ich, dass man die ganze Klosterwiese hinter der Mauer mit Metallgittern umgeben hat, versehen mit jeder Menge bunter Werbeplakate. Das Ganze ist unansehnlich und verschandelt den Blick aufs Klosterareal, das ist nicht gerade einladend. Wenn man schon Künstler, Kunst und Publikum wieder näher zusammenbringen will, mit dem präsentierten Konzept geht das meiner Meinung nicht gut.

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Wäre es nicht besser, sprich einladend, die Bühne von allen Seiten erkennbar werden zu lassen? Und die Veranstaltungen über die ganze schöne Jahreszeit zu verteilen: Jeweils an den Wochenenden, auf der Klosterwiese, aber ohne Absperrung?

Gäste zahlen nur soviel, wie sie können, in Abhängigkeit davon, ob ihnen das Dargebotene gefallen hat. Ein Großteil geht an den aufgetretenen Künstler, ein anderer Teil an spezielle soziale Projekte.

Kultur nur für Gäste mit viel Geld?

Zu den aktuellen Eintrittspreisen bei der Sommerbühne: Sie schwanken zwischen freiem Eintritt und 36 Euro. Wieso? Ich habe mit Menschen in Lorsch gesprochen, die können sich 30 Euro und mehr für eine Eintrittskarte nicht leisten. Also Kultur wieder nur für Leute, die sehr viel Geld haben? Kulturelle Veranstaltungen sollten für alle erschwinglich sein.

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Das Hessische Ministerium überwies für die Sommerbühne 40 000 Euro. Die Stadt Lorsch hat angeblich 12 000 Euro dazu getan. Was ist mit diesem Geld gemacht worden, wo ist es gelandet? Hat man damit wenigstens den Künstlern finanziell unter die Arme gegriffen wegen entgangener Einnahmen in der Corona-Zeit?

Die ganze „Verpackung“ der Lorscher Sommerbühne ist für mich nicht einladend, das Konzept fragwürdig, getreu dem Motto: „Gut beabsichtigt, aber schlecht gemacht.“ Ich jedenfalls geh’ nicht hin.

Günter Huber

Lorsch

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