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Lokführerstreik Streikrecht wird für Machtinteressen missbraucht

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Wieder legt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GdL) den Zugverkehr lahm. Millionen von Fahrgästen sind davon betroffen, darunter viele Berufspendler wie ich.

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Vernichtungskampf gegen Bahn

Anstatt an den Verhandlungstisch zurückzukehren, rüstet der Vorsitzende der GdL verbal weiterhin auf und führt seinen Vernichtungskampf gegen die Deutsche Bahn und die größere Eisenbahngewerkschaft EVG. Machtinteressen einer Spartengewerkschaft, die im Beamtenbund organisiert ist, leiten das Tun der GdL. Der Steuerzahler und die Fahrgäste haben die Zeche zu zahlen in Anbetracht der Milliarden-Verluste, die die DB während der Pandemie zusätzlich zu ihren bisherigen Milliarden-Schulden eingefahren hat.

Die Saat der Spaltung geht auf

Erschreckend ist, dass die Saat der Spaltung der Arbeitnehmerschaft der DB, die der Vorsitzende der GdL in das Unternehmen DB gesät hat, nun aufgeht. Der Vorsitzende der Bahn-Gewerkschaft EVG berichtet von massiven Beleidigungen bis hin zu Morddrohungen. Das Vorgehen der GdL und ihres Vorsitzenden missbraucht aus meiner Sicht das verfassungsrechtlich garantierte Streikrecht für partikulare Interessen. Die Verhältnismäßigkeit der Aktionen darf in Frage gestellt werden.

Johannes Haas

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Heppenheim

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