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Lokführerstreik Solidarisch wäre etwas anderes gewesen

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Und wieder einmal streikt die GDL – muss das sein? Ich finde es durchaus gut, dass Gewerkschaften für berechtigte Anliegen ihrer Mitglieder kämpfen, aber verantwortungsvoll handeln, auch unter Berücksichtigung des Gemeinwohls. Bei der GDL bezweifle ich dies.

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Wir erleben zurzeit viele Katastrophen. Auch die Bahn muss sich mit außergewöhnlichen Störungen und Verlusten auseinandersetzen, bedingt u. a. durch Corona, Unwetter und Überschwemmungsschäden. Ganze Schienennetze wurden weggespült und müssen erneuert werden.

Rentner hatten auch Nullrunde

Ich finde, es wäre eine sehr nette und anständige Solidaritäts-Geste gewesen, wenn die GdL ihre Mitglieder aufgerufen hätte, aufgrund dieser außergewöhnlichen Situation in diesem Jahr auf Gehaltssteigerungen zu verzichten. Schließlich leben sie ja alle von der Bahn und sollten daran interessiert sein, dass diese funktionieren kann, anstatt sie noch zusätzlich zu schädigen.

Rentner und Rentnerinnen mussten in diesem Jahr eine Nullrunde hinnehmen. Da gab es keinen Aufschrei, wohl auch deshalb nicht, weil dieser Personenkreis noch weiß, was Solidarität bedeutet, wenngleich viele dieser Personen dringend auf ihre oft bescheidene Rente angewiesen sind.

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Mal über den Tellerrand schauen

Vielleicht sollten diese Gdler mal über ihren Tellerrand hinaus schauen. Vielleicht könnten sie sich sogar fragen, ob sie wirklich Mitglied in einer solchen verantwortungslosen Gewerkschaft bleiben wollen, bei der es möglicherweise noch dazu gar nicht so sehr um sie geht, sondern vorrangig um das Ego und das Machtstreben ihres Vorsitzenden.

Anita Stalf

Bensheim

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