Ortsdurchfahrt Fehlheim Sicherheit der Kinder ist nicht gewährleistet

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Ich mich bedanken, dass die bei der Ortsbegehung damals besprochenen Maßnahmen beim Fußgängerüberweg in der Rodauer Straße in Fehlheim von der Stadt relativ schnell umgesetzt wurden.

Nun ist schon wieder eine lange Zeit vergangen und die Farbe der Zebrastreifen ist wieder teilweise verschwunden, und die roten Haltebarken sind auch ziemlich verblasst. Da ich unmittelbar am Fußgängerüberweg wohne, habe ich nacheinem Jahr auch ein Fazit zu den Maßnahmen.

Autos halten nicht an

Diese Maßnahmen reichen nicht aus, um eine sichere Überquerung der Kinder auf dem Schulweg zu gewährleisten. Seit drei Jahren stehe ich jeden Morgen, wenn mein Kind zur Schule geht, draußen und beobachte die Situation. Und leider kommt es jede Woche immer wieder vor, dass Kinder am Zebrastreifen stehen und die Autofahrer nicht anhalten.

Einmal wurde mein Sohn sogar fast angefahren. Das ist nicht einmal böser Wille der Autofahrer, sondern die Kinder werden einfach übersehen und der Übergang nicht wahrgenommen.

Über eine Ampel nachdenken

Ich bin der Meinung, gerade vor dem Hintergrund, dass durch das Neubaugebiet noch mehr Kinder in Fehlheim wohnen und diese ja auch tagsüber die Straße queren müssen (zum Beispiel zur Nutzung des Waldspielplatzes), man sollte doch noch einmal über eine Ampellösung nachdenken.

Außerdem bin ich für Tempo 30 im kompletten Ort. Man muss wissen, dass zirka 25 Meter nach dem Überweg Tempo 30 aufgehoben ist und viele Autofahrer schon vorher beschleunigen. Das macht doch keinen Sinn. Was spricht gegen Tempo 30 im kompletten Ort?

Die Stadtplanung sollte hier noch mal ansetzten und die damaligen Entscheidungen hinterfragen.

Michael Schneider

Bensheim