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Altes Hospital Rheinland-Pfalz ein Vorbild beim Denkmalschutz

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Die Frage nach dem Sinn und Zweck der Denkmalschutzbehörde in Hessen ist nur zu berechtigt. Realistisch gesehen handelt es sich beim Denkmalschutzamt nach hessischem Recht um eine „Kapitalvernichtungsbehörde“, in der sich „verkannte“ Künstler auf Kosten Dritter austoben können. Und dies noch ohne jegliche finanzielle Verantwortung!

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Nur nicht jeder Investor ist bereit, dieses Problem, notfalls sogar mit „Nato-Stacheldraht“ zur Objektsicherung, durchzustehen. Ich denke dabei an ein Objekt, vor Jahren, in der Heidelberger Straße. Dabei genügt eigentlich ein Blick über die Grenze nach Rheinland-Pfalz.

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Von
Dirk Rosenberger
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Auch dort gab es, bereits vor Jahren, ein Konflikt um ein aufgelassenes Industriegelände zwischen der Denkmalschutzbehörde und einer Interessengemeinschaft aus Verkäufer und Käufer, der vor dem Oberlandgericht Koblenz ausgetragen wurde.

Denkmalschutz hat Vorkaufsrecht

Das Grundsatzurteil: Das Denkmalschutzamt hat das Recht der Einrede, muss aber dann entscheiden, ob es sein „Vorkaufsrecht“ ausübt und das betreffende Objekt käuflich, zum Marktpreis, erwirbt. Wenn sie das nicht möchte, dann ist das Recht der Einrede erloschen.

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Klarer und deutlicher kann Gerichtsurteil nicht sein. Seit diesem Zeitpunkt gibt es halt keine langsam verrottende „Baudenkmäler“ mehr in Rheinland-Pfalz.

Hermann Bausch

Bensheim

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