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Einlasskontrollen Regelungen am Badesee sind eine Zumutung

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Versuchen wir es einmal ohne Emotionen. Als ich am vergangenen Samstag um 11 Uhr in meinem gebuchten Zeitfenster am Badesee erschien, um als Dauerkartenbesitzer eine Runde zu schwimmen, war an einen reibungslosen Einlass zum Badesee nicht zu denken.

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Warteschlange 150 Meter lang

Die Warteschlange anstehender Besucher ging an der Villa Lacus vorbei und war 150 Meter lang. Die bevorstehende Wartezeit in der Sonne war nur zu erahnen.

Meinen Stehplatz fernab vom Drehkreuz des Glücks überließ ich freiwillig einer Familie mit zwei Kleinkindern.

Zu Beginn der Badesaison präsentierte die GGEW AG den Besuchern ein neues Einlasskonzept. Nach wie vor kommen Tagesgäste ohne Onlinereservierung und als Dauerkartenbesitzer, der mit seiner Familie 290 Euro für die Saisonkarten bezahlt hat, empfinde ich diese Regelung als Zumutung.

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Ging man früher problemlos durch ein Drehkreuz am Eingang, wird jetzt zunächst per Tablet ein QR-Code gescannt und man steht mit all den Tagesgästen in der Warteschlange.

Chaos vorprogrammiert

Das Chaos war programmiert, denn wenn man aus drei möglichen Eingängen einen macht und das Einlasskonzept für den Badesee erschwert, sollte man sich ausmalen können, wie das an einem Wochenende mit über 30 Grad Celsius enden wird.

Unter Corona-Gesichtspunkten ist diese Regelung ein Witz, steht man doch an solch einem Badetag zunächst einmal mit hunderten nicht getesteten Besuchern in einer Warteschlange.

Wie wäre es mit der Luca-App?

Würde man nun den 1,50 Meter Abstand zueinander einfordern, könnten die Leute während des Wartens bequem noch bei Obi einkaufen gehen. Wie wäre es mit einer Luca-App für die Besucherdaten oder einem Drehkreuz für Dauerkartenbesitzer oder eben einem Scanner an jedem Drehkreuz, um das Ganze zu entzerren?

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Die Einlassgeschwindigkeit ließe sich so verdreifachen! Vielleicht gibt es ja ein Einsehen, bevor die ohnehin wieder verkürzte Saison zu Ende ist und bevor ein dehydrierter Badegast mit Sonnenstich auf dem Parkplatz liegt.

Jürgen Stockmann

Bensheim

Info: Leserbrief-Richtlinien online: www.bergstraesser-anzeiger.de/leserforum

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