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Ukraine Putin sollte auf die Knie gehen und um Vergebung bitten

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Wenn ich über unsere Medien erleben muss, was in der Ukraine so läuft, fällt mir sehr schwer, Putin die Anrede Präsident zuzugestehen, aber ich möchte höflich bleiben.

Was hat Putin bewogen, die Ukraine zu überfallen und ein derart großes Blutbad mit enormem Zerstörungspotenzial anzurichten? Was hat das Volk der Ukrainer Putin eigentlich getan, dass es einem so großen Leid ausgesetzt wurde, wobei ein Ende noch nicht abzusehen ist.

Putins Meinung, dass in der gewählten ukrainischen Regierung faschistische Banden am Ruder sind, ist ja wohl, wie man hierzulande sagt „an den Haaren herbeigeholt“. Und wenn dem so sei, woher nimmt Putin das Recht, ein freies Land zu überfallen (wie die Barbaren im frühen Mittelalter) und derart in Schutt und Asche zu legen?

Es lässt nun die Vermutung aufkommen, dass Putin in die Geschichte eingehen will, indem er die früheren Verhältnisse – die Sowjetunion – wieder herstellen will; dazu passt sein Ausspruch: „Der Untergang der Sowjetunion war die größte geopolitische Katastrophe des 20. Jahrhunderts!“ Die Auflösung der SU im Jahre 1991 war unter anderem der Verdienst von Michal Gorbatschow, dem wir Deutsche auch die Wiedervereinigung verdanken.

In die Geschichte eingehen? Ja, aber zu welchem Preis? Putin zieht eine Blutspur hinter sich her wie die meisten Feldherren in unserer Geschichte; ist das lohnenswert?

Ich könnte mir einen lohnenswerteren Grund für Putin vorstellen, in die Geschichte einzugehen. Aber dazu gehört viel Demut und die Hinwendung zu Gott: Präsident Putin, gehen Sie auf die Knie und bitten Gott aufrichtig um Vergebung. Das hat nämlich noch nie jemand in der Geschichte getan – außer König David; ihm wurde vergeben und seine wurde Seele gerettet! Wäre das auch für Putin eine Option? So ginge er in die Geschichte ein, aber im guten Sinne!

Winfried Schwarzkopf

Bensheim

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