Innenstadt Parkchaos in der Bensheimer Promenadenstraße

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Am Dienstag habe ich meine Frau um 16.20 Uhr zum Arzt in die Promenadenstraße gefahren. Da ich nicht im Wartezimmer warten wollte, habe ich mir an der frischen Luft das Geschehen in der Promenadenstraße angeschaut – eine Katastrophe!

Auf der Ostseite ist Parkverbot, hier parkten mehrere Autos, auf der Westseite ist absolutes Halteverbot. Hier standen ständig Fahrzeuge, auch mit Warnblinker und entgegen der Fahrtrichtung und blockierten, teilweise auch auf dem Gehweg, den fließenden Verkehr. Als dann noch ein Linienbus kam, lief kurzfristig nichts mehr, es blieb teilweise nur die Fahrt mit dem Pkw über den Gehweg, um voranzukommen – das reinste Chaos!

Da war der Handwerker, der mit seinem Kastenwagen im absoluten Halteverbot und auf dem Gehweg parkte, er saß beim Friseur drinnen. Darauf aufmerksam gemacht auf seine Verkehrsordnungswidrigkeit, parkte er sein Auto widerwillig um auf die Ostseite ins Parkverbot.

Ein Suzuki parkte auf der Ostseite über eine Stunde, dem Kombi aus Heidelberg entstieg ein junger Mann und lief in die Innenstadt (halbe Stunde), ein Opel Kombi parkte zehn Minuten, der Mann trug sein Baby „nur kurz“ in die Bahnhofstraße, eine Mutter im Audi Kombi ging mit ihrem Kind „nur kurz“ in die HNO-Praxis und war nicht zurück, als ich um 17.35 Uhr wieder nach Hause fuhr.

Den Vogel schoss der Fahrer eines Kastenwagens einer Gebäudereinigung ab. Dieser saß auch im Friseursalon und fuhr nach einer halben Stunde weg aus dem Parkverbot. Als ich ihn auf seine Verkehrsordnungswidrigkeit hinwies, zeigte er mir seine Handwerkerparkberechtigung, „er dürfe daher hier parken“.

Mitnichten, der gute Mann beging einen Verkehrsverstoß und missbrauchte seine Parkgenehmigung . Meinem Hinweis, dass sich unter dem Neumarkt eine Tiefgarage befindet, in der es sich ohne Verkehrsbehinderung und der Gefahr eines „Knöllchens“ wunder - bar parken lässt“, ist leider niemand gefolgt. Sie handelten alle vorsätzlich, ein Hilfspolizist war in dem Chaos nicht zu sehen, er hätte mindestens 50 Verkehrsverstöße aufnehmen können in einer Stunde!

Fritz Heist

Bensheim