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Lindenfels Nur Debakel aufzuzählen, ist nicht zielführend

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Leserbrief vom 1. September:

Ich bin kein Lindenfelser und wohne seit 43 Jahren in Bensheim. Was hat die Schreiberin dieses Leserbriefes nur geritten, solch destruktive Aussagen über ihre Stadt zu machen – von unter anderem der Diktion „rein gar nichts funktioniert mehr“ ganz zu schweigen? Sie hat es geschafft, dass ich mich spontan an meine Tastatur setzte, denn so kann man das nicht stehenlassen.

Auch in Bensheim ist sicher vieles verbesserungsbedürftig, jedoch bemühen sich – wie auch sicher in Lindenfels – viele engagierte Menschen um Veränderungen. Diese werden zwar quälend langsam sicher mal umgesetzt, jedoch ist das in Demokratien nun mal so. Das ist der Preis für unsere Regierungsform, und das ist gut so.

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Ich lese immer wieder im BA über Veränderungen, Neuerungen und Verbesserungen in Lindenfels, zum Beispiel der erweiterte Wohnmobil-Stellplatz (in Bensheim denkt man darüber seit Jahren nach), Museumsaktivitäten, Stadtparkpflege und vieles andere mehr. Nur Debakel aufzuzählen, ist sicher nicht zielführend und motivierend, gerade für die vielen Menschen, die sich sicherlich auch in Lindenfels zum Wohle der Stadt einbringen.

Dazu fällt mir nur – frei nach John F. Kennedy – der wichtige Hinweis ein: Frage nicht nur, das die Stadt für Dich tun kann, sondern überlege, was du für deine Stadt tun kannst. Insofern rate ich Frau Geßner-Mohr dringend, an Lindenfels aktiv mitzupolieren. Allerdings benötigen gute Polituren erfahrungsgemäß viel Zeit, und einen langen Atem. Betrachten können wird man sich dann zufrieden in der mitpolierten Perle, und als Spiegelbild wiederfinden. Viel positive Energie und Kraft dazu!

Bernhard Elbert

Bensheim

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