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Einlasskontrollen Lösungen für einen entspannten Besuch am Badesee finden

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Der folgende Leserbrief bezieht sich auf die vorgegebenen Richtlinien zur Nutzung des Bensheimer Badesees – und nicht auf das Personal, welches sie umsetzen muss. Das Personal ist im Rahmen seiner Möglichkeiten wirklich bemüht, allen Besuchern gerecht zu werden. Ich möchte mich hier auch für die Ruhe und die Unterstützung bedanken.

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Ich habe mich schon so sehr auf den Beginn der Badesaison am Badesee gefreut. Endlich wieder jeden Tag schwimmen und das herrliche Wasser und ein wenig Urlaubsfeeling genießen. Die Saisonkarte hatte ich schon gekauft, als ich erfuhr, dass man sich in diesem Jahr online anmelden muss. Was ein Glück, ich besitze einen Computer und ein Smartphone. Bereits beim Kauf der Saisonkarte hörte ich die enttäuschten Stimmen einiger älteren Damen, die nicht die Möglichkeit haben, sich per Internet anzumelden. Da gehen wir halt nicht mehr schwimmen.

Dann begann die Badesaison und man bucht seinen Platz. Klappt gut, aber dann steht man in der Warteschlange. Dauerkartenbesitzer konnten bis letzte Saison immer durch das Drehkreuz und mussten nicht warten – jetzt steht man, bis endlich alle mit QR-Code angemeldet oder eingeloggt sind oder den Zutritt blockieren, wenn es einfach nicht klappt mit dem Einloggen.

Wie wäre es mit einem Scanner für Dauerkartenbesitzer – ginge sicher schneller? Nicht nur das Anstellen und Warten, bis endlich jemand den Code eingelesen hat, nervt, sondern auch die Belegungszahlen der gebuchten Plätze.

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Am Sonntag, 20. Juni, und Montag, 21. Juni, waren von 2000 Plätzen nur noch 100 freie Plätze und am Dienstag, 22. Juni, (kühl und viele Regenwolken) um 12 Uhr nur noch 240 buchbare Plätze frei. Ich habe lange überlegt, ob ich buchen soll.

Als ich an diesen Tagen an den See fuhr, war ich sehr erstaunt – es waren kaum Besucher da. Wo waren denn all die angemeldeten Besucher? Nach meiner Nachfrage erfuhr ich, dass diese Plätze alle gebucht waren, aber nicht genutzt wurden. Zum Glück bin ich trotz der hohen Buchung schwimmen gegangen – vielleicht haben sich andere von der hohen Zahl abschrecken lassen.

Wie kann es sein, dass man bucht und dann einfach nicht kommt. Gäbe es eine Möglichkeit im Programm, dass die wirklich genutzten Plätze angezeigt werden und man somit sehen kann, wie die tatsächliche Belegung aussieht? Wie sieht es mit den älteren Menschen aus, die gerne schwimmen? Sie können nicht immer, wie vorgeschlagen, ihre Kinder und Enkel bitten, sie anzumelden. Kann man nicht ein gewisses Kontingent – vielleicht 40 Plätze – für diese Menschen freihalten?

In der ersten Woche musste man sich auch beim Verlassen des Sees wieder abmelden – an der gleichen Kasse, an der gerade die Anmeldung für den Eintritt erfolgte. Dabei konnte der Abstand nicht gewahrt werden – und es kam zu Verzögerungen im Eingangsbereich. Jetzt muss man sich nur noch abmelden, wenn man früher geht als gebucht.

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Ich bin mir bewusst, dass das Personal nur die vorgegebenen Richtlinien umsetzt und auch hier höre ich von einer Unzufriedenheit mit diesem System. Die Badesaison ist nur auf ein paar Wochen begrenzt und der ungetrübte Badespaß wird durch die problematische Situation der Anmeldeprozedur sehr getrübt.

Vielleicht finden die Verantwortlichen Lösungen, um die Situation aller Badeseebenutzer zu entspannen. Ich glaube, dies wäre im Sinne vieler Nutzer erstrebenswert.

Christine Franke

Bensheim

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