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Sportstätten Kunstrasenpläne sind schlecht durchdacht

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Der Rasenplatz des Sportgeländes Tuchbleiche in Zwingenberg soll bekanntermaßen zum Neubaugebiet werden, um auf dem südlich davon gelegenen Hartplatz ein neues Sportgelände finanzieren zu können. Ich bin der Auffassung, dass der entsprechende Beschluss der verantwortlichen Bürgervertreter im Kommunalparlament, die zum Wohle unserer Stadt tätig sein sollen, voreilig und schlecht durchdacht ist.

Der Neubau der Sportstätte schließt auch die Anlage eines Kunstrasenplatzes ein. Und hier liegt aus meiner Sicht ein großer Haken. Wie der Bergsträßer Anzeiger am 19. Mai unter der Überschrift "Keiner wusste, dass der Blitzschutz fehlte" berichtete, entstehen der Gemeinde Einhausen für den Einbau einer Blitzschutzanlage auf dem Kunstrasengelände rund 80 000 Euro Mehrkosten. Und trotz einer entsprechenden Anlage ist der Aufenthalt auf einem Sportgelände bei Gewitter stets gefährlich. Ich erinnere an den Vorfall im Jahr 2008 in Wald-Michelbach. Überdies sieht ein Kunstrasen wohl schön aus, hat aber nur eine Lebensdauer von 35 bis 40 Jahren.

Aber das aus meiner Sicht Unbegreifliche kommt erst noch: Erst nach Eingang des Geldes aller Parzellen, die auf dem alten Sportgelände als Bauplätze zum Verkauf stehen, soll der Neubau der Sportstätten in Angriff genommen werden. Alle sporttreibenden Vereine sollen in der Zwischenzeit - man spricht von einem Jahr - auf dem Rodauer Sportplatz angesiedelt werden.

Für mich und meine Sportfreunde ist das eine Utopie und nicht durchführbar. Meine einzige Hoffnung ist es, dass alles so belassen wird, wie es ist. Ich setze meine Hoffnung auf das neugewählte Parlament.

Ludwig Mütz

Zwingenberg

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