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2 - CO-Ausstoß „Klimakillergas“ ist die Grundlage allen Lebens

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Leserforum „Prozentzahl aus der Schmuddelecke holen“, 2. Juni

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Die Berechnung des deutschen Anteils von nur 2 Prozent am CO2 -Eintrag in die Atmosphäre sind richtig und zum Beispiel auch vom Weltklimarat, ICPP, bestätigt. Bei einer sofortigen Reduktion Deutschlands auf dauerhaft Null (!) würde sich der weitere Anstieg des CO2 in der Atmosphäre minimal verzögern. Die Welt würde die Zwei-Grad-Marke ein paar Tage später reißen.

Ist der Aufwand für die „Klimarettung“ gerechtfertigt? Könnten die Billionen Euro nicht sinnvoller verwendet werden? Wir haben eine Erwärmung des Weltklimas. Das leugnet kein ernstzunehmender Wissenschaftler.

Aber ist der Mensch die alleinige Ursache für die Erwärmung der Erde um 1,3 Grad Celsius seit 1850? Oder sind es auch Erdbahnänderungen und die zyklischen Änderungen der Sonnenaktivität? Wäre es dann nicht Blasphemie, die „Erderhitzung“ auf 1,5 Grad Celsius begrenzen wollen zu können? Kann es in den nächsten Jahren unvermeidbare „Kipppunkte“ und zum Beispiel das Versiegen des Golfstromes geben, wenn wir nicht in wenigen Jahren „Klimaneutral“ werden?

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Der Weltklimarat IPCC höchstselbst sagt dazu: „Das Klimasystem ist ein gekoppeltes, nicht-lineares, chaotisches System, und deshalb ist die langfristige Vorhersage zukünftiger Klimazustände nicht möglich.“

Es gibt keine Beweise, dass der Temperaturanstieg der Erde von 1850 bis heute von 1,3 Grad nur anthropogen (menschengemacht) ist. Der CO2 Anstieg von 280 ppm auf 419 ppm in dieser Zeit passt nicht zum Temperaturanstieg, denn zwischen 1940 und 1980 gab es eine Abkühlung, während der CO2 Anstieg sogar steiler wurde. Man sah schon die nächste Eiszeit in den Medien: z.B. der Spiegel: „Eiszeit voraus“ und Rudi Carell: „Wann wird’s mal wieder richtig Sommer“. Selbst der IPCC schätzt den Anteil des Menschen auf nur 4 Prozent. Wie passt das zusammen? Die Widersprüche sind unübersehbar:

Es gab die „Kleine Eiszeit“ bis 1850: Hungertod in Irland oder Auswandern nach Amerika. Es gab die mittelalterliche Warmzeit: Weinanbau an der Elbe bei Hamburg. Die Wikinger waren mit Viehzucht auf Grönland (Grünland). In der römischen Warmzeit gab es Weinanbau in England. Es gab die Völkerwanderungen ausgelöst durch die Hunnen und eine starke Abkühlung im Norden Europas. Die drei geschichtlich belegten Warmzeiten in den letzten 2000 Jahren, die teilweise wärmer waren, als es heute ist, waren für die Menschen die deutlich besseren Zeiten als die „Kaltzeiten“ dazwischen.

Das Grönlandeis schmilzt seit der letzten Eiszeit langsam ab. Der Meeresspiegel steigt seit 8000 Jahren relativ gleichmäßig an: 2,5 Millimeter pro Jahr. Der Mensch kam einst „zu Fuß“ auf die Britischen Inseln. Korallen wachsen mit steigendem Meeresspiegel der Sonne hinterher. Es wurden 2019 so viele Eisbären gezählt wie nie. Grund unter anderem: Es werden keine Robben mehr gekeult. Die Inuit dürfen sie sogar wieder jagen. Die Anzahl und die Energie der schweren Wirbelstürme pro Jahrzehnt nimmt seit 100 Jahren leicht ab, während das Schadensausmaß (Besiedelung an den Küsten) deutlich gestiegen ist.

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Das „Klimakillergas“ CO2 ist die Grundlage allen Lebens. Durch die Photosynthese entsteht daraus Zucker und Sauerstoff. Die Biomasse der Erde hat zuletzt deutlich zugenommen und damit viel CO2 gebunden. Die Sahelzone ist „ergrünt“. Durch eine Dekarbonisierung will man den CO2-Gehalt der Luft reduzieren. Doch Vorsicht: Unterhalb 300 ppm CO2 sinken die Nahrungsmittelerträge erheblich. Unterhalb 250 ppm CO2 können viele anspruchsvollere (Nutz-) Pflanzen auf Dauer nicht überleben. Unterhalb 150 ppm CO2 stirbt alles Leben auf der Erde, auch der Mensch. Sollte man nicht vorsichtig sein, das Kohlendioxid zu verteufeln? Die Ressourcen an Kohle, Öl und Gas müssen unbedingt für zukünftige Generationen geschont werden. Das Abholzen der Regenwälder für Biodiesel und die Vermaisung Deutschlands ist nicht die Lösung. Aber haben wir wirklich Grund zu der Annahme, dass der sichere Klimakollaps und das apokalyptische Ende der Menschheit bevorsteht? Sicher nicht.

Hans Ambos

Bensheim

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