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Fehlheim/Schwanheim Kita-Neubau und der Klimawandel

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Die Bürger und Ortsbeiräte der beiden betroffenen Gemeinden Schwanheim und Fehlheim lehnten den Bau einer Kita zwischen den Orten auf den sogenannten Stadtwiesen ab. In beiden Gemeinden sind vorbildlich geführte Kitas vorhanden. Mit einem Bebauungsplan wird das entsprechende Gelände zur Bebauung freigegeben. Mit Sicherheit sind einige der Bensheimer Stadtverordneten Ortsfremde, die vor ihrer Ankunft in Bensheim nicht wussten, wo die beiden Gemeinden Fehlheim und Schwanheim zu finden sind. Auch die Geologie und Entwicklung der Erdkruste ist für diese Befürworter kein Grund, das Projekt abzusagen.

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Grundwasserspeicher, Versickerungsmöglichkeiten der Wassermassen bei Unwetter und Frischluftkorridore, der Gedanke, dies zu berücksichtigen, fehlt offenbar. Ihre Meinung: Die beiden bestehenden Kindergärten kann man abreißen, ein neues Baugebiet mit Mehrfamilienhäusern erschließen. „Die sich daraus ergebenden Verkehrsprobleme sind in den engen Straßen und Gassen kein Problem. Sowieso werden sich nach einiger Zeit die Bürger daran gewöhnen“, so die Aussage eines ehemaligen Stadtbauverordneten.

Dass in der Kernstadt die bebaubaren Flächen kaum mehr vorhanden sind, ist kein Geheimnis, dafür weicht man nun in die Vororte aus. Die Kosten für die Entwicklung der Ver- und Entsorgung, Soziallasten interessieren nicht, man braucht doch nur die Steuern zu erhöhen, schon stimmt die Rechnung wieder.

Die Folgen einer solchen Politik erleben wir täglich, langanhaltende Starkregenfälle, wochenlange Hitzeperioden, Waldbrände im Süden Europas. Dass wir hier von solchen Katastrophen sicher sind, ist ein Wunschdenken unserer Behörden, auch für unsere Ingenieure und Planungsbüros ist der Begriff Klima-Wandel nur eine Belästigung für ihre Arbeiten.

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Willi und Paula Heil

Bensheim

Info: Leserbrief-Richtlinien online: www.bergstraesser-anzeiger.de/leserforum

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