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Glaube Kirche jenseits von Eden

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Ich hatte ja immer gehofft, dass Corona und die ganzen Naturkatastrophen die Menschen zum Nachdenken bewegen. Aber den meisten geht es nach wie vor nur um Vergnügen und ums Feiern, als wäre das das Leben.

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Gerade weil es so viele Veranstaltungen und Freizeitangebote gibt, bin ich erschrocken, als ich vergangene Woche in „Hallo Hessen“ eine Kirche sah, bei der in der Mitte eine Stange war (wie in einer Bar), in der halbnackte Frauen und Männer tanzten. Leider hatte ich etwas spät eingeschaltet, so dass ich nicht mitbekam, wo diese Kirche ist (ich nehme aber an in Hessen, denn im HR-Studio war ein Trainer, der gezeigt hat, wie man das macht).

Ist unsere Kirche jetzt schon so weit, dass sie solch Schmutziges darbieten muss, um Kirche zu füllen? Wo bleibt da die Moral? Wo bleibt die Ehrfurcht vor dem Allerheiligsten, vor dem, der den bitteren Kreuzestod gestorben ist? Für mich ist Kirche immer noch ein Ort des Gebetes, der Stille, der Besinnung, des Dankens unserem Herrn. Wenn die Kirche das nicht mehr verwirklicht, dann steht sie am Abgrund. „Dann sind wir Jenseits von Eden!“

Johanna Koob

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Lorsch

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