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Pandemie „Ins Freibad nur mit 3 G-Zulassung, das ist unverhältnismäßig“

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Am Dienstag kam ich nach einer chaotisch verlaufenen Bahnreise gegen Abend in Heppenheim an und freute mich sehr auf ein erfrischendes Bad im heimischen Schwimmbad. Die Notiz an der Kasse „Zutritt nur mit 3 G“ hat mich spontan erst einmal sehr, sehr ärgerlich gemacht: Ich musste wieder nach Hause fahren, um die nötigen Ausweise vorlegen zu können - und das, um in einem Freibad als einsame Schwimmerin meine Bahnen im gechlorten Wasser ziehen zu können, ausgestattet mit Impfpass und Personalausweis. Hallo - wo bleibt die Verhältnismäßigkeit? Das möchte ich gern nachvollziehbar erklärt haben.

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Während aktuell Bilder von vollen Fußballstadien mit singenden, grölenden, dicht gedrängten Menschen ohne Masken publiziert werden, das kann ich so eine Einschränkung sehr schwer akzeptieren. Was kommt demnächst? Einkaufen im Supermarkt nur mit Impfausweis?

Ein Schmankerl am Rande. Die Mitarbeiterin am Eingang führte eine Liste mit den Namen der Besucher mit dem Hinweis, dann brauche man beim nächsten Besuch keinen Ausweis mehr. Nicht alphabetisch, nur chronologisch. Wer hat sich diesen Unsinn ausgedacht? Da kann ich willkürlich einen Namen nennen, den findet doch kein Mensch wieder.

Jetzt sind die Tage für Freibadbesuche leider schon gezählt. Es waren am Dienstag gegen 18 Uhr nur noch eine Handvoll Besucher im Schwimmbad. War das jetzt nötig? Der letzte Platz, wo auch noch alte Menschen etwas für ihre körperliche Fitness tun können?

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Wir werden weiterhin noch mit vielen Einschränkungen unseren Alltag gestalten müssen und bis jetzt konnte ich das Meiste mittragen. Aber diese Verbote müssen meiner Ansicht nach angemessen sein, damit sie Akzeptanz finden. Den Eintritt ins Freibad nur mit 3 G zuzulassen, das ist absolut nicht nachvollziehbar.

Liese-Lotte Cords

Heppenheim

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