Kläranlage Gespräche über Zusammenschluss waren verwirrend

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Wenn die heutigen Parlamentarier der Lorscher Christdemokraten im Bergsträßer Anzeiger vom 28. Januar schreiben, es habe in den 1990er Jahren Gespräche zwecks einem Zusammenschluss mit Bensheim hinsichtlich der Lorscher Kläranlage gegeben, so ist dies absolut richtig.

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Der damalige Bürgermeister aus Bensheim war sogar mehrfach bei den parlamentarischen Beratungen anwesend mit diversen Angeboten.

Damals keine Zustimmung

Nur, um es gelinde auszudrücken, waren die Gespräche äußerst unfruchtbar und verwirrend, so dass der eigentlich gewünschte Zusammenschluss nicht zustande kam.

Mein damaliger Vorschlag als Stadtverordneter und SPD-Vorsitzender von Lorsch, mit der Gemeinde Einhausen sich zusammenzuschließen – und zwar mit der Errichtung einer modernen Kläranlage am Standort Einhausen – fand bei der CDU keine Zustimmung.

Transport ohne Pumpen

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Ein wichtiger Grund für das Klärwerk Einhausen war, dass man das Lorscher Abwasser ohne Pumpen dorthin gebracht hätte.

Zur damaligen Zeit, das muss erwähnt werden, war das kommune Verhältnis, insbesondere zwischen den amtierenden Bürgermeistern der CDU, nicht besonders gut.

Zuerst günstigere Preise

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Also, wer trägt nun die Verantwortung, dass Lorsch bezüglich der Kläranlage sein eigenes Süppchen gekocht hat – zunächst mit günstigeren Preisen?

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Werner Groß

Lorsch