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Corona Geimpft oder nicht geimpft? Wenn ja, wie oft geimpft?

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Wenn die Welt nicht mehr riecht, BA vom Samstag, 4. Juni

In der Veröffentlichung heißt es als Unter-Überschrift: „Einige Corona-Erkrankte verlieren den Geruchs- und Geschmackssinn – Betroffene erzählen, was dies für sie bedeutet.“

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Aus der Schilderung des Falles von Bianca Rojahn über Geschmacks- und Geruchsverlust im Zusammenhang mit einer Corona-Erkrankung sowie den Schilderungen weiterer Corona-Erkrankter, geht nicht hervor, ob sie vor der Corona-Erkrankung bereits geimpft waren und wenn ja, wie oft und mit welchen Impfstoffen.

Weiter wird ausgeführt, dass 80 bis 95 Prozent der betroffenen Patientinnen und Patienten laut Studien von 2021 innerhalb von ein oder zwei Monaten wieder normal riechen und schmecken können und es bei fünf bis 20 Prozent länger dauert.

Es verbleiben nach den angegebenen Zahlen also nach ein bis zwei Monaten noch ungefähr fünf bis 20 Prozent, bei denen es länger dauert. Nach meiner Rechnung dürfte dann aber nur bei einigen Betroffenen ein Geruchs- und/oder Geschmacksverlust verbleiben, so wie in der Unter-Überschrift auch von „Einigen“ die Rede ist.

Nicht nachvollziehen kann ich dann die folgende Aussage: Bei einem noch größeren Teil Corona-Erkrankter treten weiterhin Störungen bei Geruch und Geschmack auf. Welcher größere Anteil in Prozent soll dies sein? Das erschließt sich mir nicht.

Es wird weiter berichtet, dass viele vom Hausarzt zum Facharzt, zur Klinik rennen, bis sie verzweifelt wieder beim Hausarzt landen, der immer noch nicht weiter weiß. Woran könnte es liegen, dass Hausärzte, Fachärzte und Kliniken nicht weiter wissen?

Sicherlich kann es belastend und störend und teilweise auch gefährlich sein, nichts zu riechen und zu schmecken und durch eine Corona-Erkrankung an chronischer Müdigkeit oder Muskelschmerzen zu leiden. Es wird berichtet von einem Facebook-Forum von Langzeit-Corona-Erkrankten. Doch es gibt auch die Kehrseite, nämlich Schädigungen/Langzeitschädigungen durch die Corona-Impfungen.

Im Internet gibt es Seiten, auf denen Geimpfte über ihre Nebenwirkungen berichten, und wie sie darunter leiden.

Zuletzt möchte ich den Bogen schlagen zu einer Veröffentlichung im Deutschen Ärzteblatt, wonach Genesene offenbar gut geschützt sind.

Daraus geht unter anderem hervor, dass gerade in den letzten Wochen und Monaten mehrere wissenschaftliche Studien erschienen sind, denen zufolge Genesene nicht nur mindestens ebenso wirksam vor Reinfektionen geschützt sind wie ausreichend geimpfte oder geboosterte Personen. In einer Zusammenfassung der Studienlage von Ende 2021 wird die Schutzwirkung durch einen Genesenenstatus auf Risikoreduktionsraten zwischen 80,5 Prozent bis sogar 100 Prozent beziffert. Der Vergleich zu Geimpften fällt ebenfalls günstiger aus: Personen nach einer Zweifachimpfung hatten im Vergleich zu denen, die eine Infektion überstanden hatten, ein um Faktor 13,6 erhöhtes Risiko, eine Durchbruchsinfektion zu erleiden - in dem untersuchten Fall war es wieder die Delta-Variante. Geimpften drohte bei einer Infektion überdies eher eine Hospitalisierung als Genesenen.

Wie gestaltet sich dann der Faktor für ein erhöhtes Risiko einer Durchbruchsinfektion im Vergleich von Genesenen zu Dreifach-Geimpften oder Vierfach-Geimpften?

Anne Alexander

Lorsch

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