Solidarische Landwirtschaft Geeignet für eine enkeltaugliche Zukunft

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Unterirdischer Erfolg im Odenwald, BA vom 30. März:

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Ich bin Teilnehmerin an dem Solidarischen Gartenbauprojekt von Vivian Glover. In Zeiten wie heute, in denen es essenziell ist, über die Art wie wir leben und denken zu reflektieren, ist es mir wichtig, darauf hinzuweisen, warum dieser Gemüseanbau sich als Solidarische Landwirtschaft versteht.

Es geht in erster Linie darum, dass Menschen gutes Gemüse bekommen, und dass die Gärtnerin beziehungsweise der Landwirt auch davon leben können. Vivian Glover legt dafür die Finanzen offen dar. Und die Teilnehmenden zahlen ihren Beitrag – unabhängig davon, ob es dafür genau den Gegenwert in Gemüse gibt.

In dem Artikel wird gleich mehrfach betont, wie sich dieses System finanziell rentiert („mit weniger als einem Hektar Fläche und dabei Umsätze bis zu 100 000 Euro im Jahr erzielen“, „Finanziell attraktiver Ackerbau ohne große Investitionen“). Das ist altes, kapital-orientiertes, vielleicht auch Vor-Corona-Denken. In eine enkeltaugliche Zukunft weisen solidarische, kooperative und Gemeinwohl orientierte Initiativen.

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Bettina Beller

Bensheim