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Wilhelm-Baur-Straße Ein Armutszeugnis und fehlende Bürgernähe

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Lagerplatz im Wohngebiet ruft Kritik hervor, BA vom 27. Juli:

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Die Sanierung der Wilhelm-Baur- Straße in Lindenfels ist auf 520 Tage angelegt. Das sind etwa zwei Jahre Einschränkungen der Lebensqualität von Lindenfelser Bürgern. Als Bürgerin hätte ich sowohl von dem Bürgermeister als auch dem Bauamtsleiter eine Vermittlung von Informationen erwartet. Bei telefonischen Anfragen an die Stadtverwaltung wurde auf die Homepage der Stadt Lindenfels verwiesen, auf dieser seien wären alle Einzelheiten bezüglich der Baumaßnahme zu entnehmen.

Für mich persönlich ist diese Aussage ein Armutszeugnis und offenbart fehlende Bürgernähe. Wurde sich vonseiten der Verantwortlichen einmal darüber Gedanken darüber gemacht, dass viele Bürger keinen Internetanschluss haben? So hätte ja durchaus die Möglichkeit bestanden, alle Bürger mit einem Informationsschreiben zu informieren. Dieses Informationsschreiben haben nur die Bürger erhalten, die ihren Pkw nicht mehr in ihrer Straße parken können. Alle anderen waren vollkommen überrascht über das Aufstellen von Umleitungs- und Halteverbotsschildern.

Überrascht waren auch viele über die Asphaltierung des Burgackerwegs. Bis vor 14 Tagen war der Weg noch naturnah, jetzt ist er schwarz asphaltiert, mit dem Charme einer kleinen Autobahn. Diese kleine Autobahn verleitet auch die Pkw- und Motorradfahrer zum schnellen Fahren. Tempo 30, wo wird darauf hingewiesen?

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520 Tage lang Baustellenverkehr

Die aufgestellten Ampeln mit langen Rotphasen verursachen Staus, das bedeutet für die Anwohner eine entsprechende Abgasbelästigung, Rücksichtnahme ist nicht angesagt.

Der Höhepunkt der Nicht-Information war der Platz für den Erdaushub am Ende des Seehofweges. Hier war es eher Zufall,, dass eine Anwohnerin über die Lagerung des Erdaushubes auf dieser Fläche,die sonst als Rinderweide diente, erfuhr. So erleben die Anwohner jetzt 520 Tage lang, beginnend um 7 Uhr, einen regen Baufahrzeuge-Verkehr mit Entladen des Erdaushubs sowie An-und Abfahren der Lkw. Nur am Wochenende können wir wieder tief Luft holen.

Mein Vorschlag an den Bürgermeister und an den Bauamtsleiter lautet, alle interessierten Bürger zu einer Info-Veranstaltung zum Straßenbauprojekt Wilhelm-Baur- Straße einzuladen. Auf dieser Veranstaltung besteht die Möglichkeit, zu kommunizieren, in ein direktes Gespräch mit den Veranwortlichen zu kommen, Fragen rund um die Straßensanierung stellen zu können, sich die Sorgen und Ängste anzuhören.

Bürgermeister und Bauamtsleiter sollten Bürgernähe zeigen. Es besteht ein großes Kommunikationsbedürfnis.

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Ute Glasemann

Lindenfels

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