AdUnit Billboard

Weiherhausstadion Die Kritiker stehen unter Generalverdacht

Lesedauer

„Proteste gegen das Rad-Verbot scheinen übertrieben“, BA vom 9. September

AdUnit Mobile_Pos2
AdUnit Content_1

Etwas verwundert habe ich zur Kenntnis genommen, wie weit man in der Diskussion um die Schließung des Weiherhausstadions für Fahrräder bis heute gekommen ist. Als regelmäßiger Besucher und Nutzer der Anlage tue ich mich bis heute schwer mit dieser Entscheidung.

Ich bin mir sicher, dass es Mittel und Wege gegeben hätte, eine für alle Beteiligten bessere Lösung zu finden. Einen Zaun finde ich durchaus sinnvoll. Schließlich schützt er nachts das Areal vor Eindringlingen. Tagsüber geöffnete Durchlässe böten aber eine Möglichkeit, das Fahrrad („Bitte absteigen!“) mitzunehmen und in Sichtweite am jeweiligen Sportplatz abzustellen.

Platz, um Fahrradständer zu installieren, gibt es auf dem Areal genug. Nebenbei: Die Gefahr von Fahrraddiebstahl würde sich gegenüber der aktuellen Lösung deutlich reduzieren.

AdUnit Mobile_Pos3
AdUnit Content_2

Komplett aus der Welt gefallen ist für mich die Aussage im oben genannten Leserbrief, dass „die Kritiker ihr Verhalten überdenken“ sollen. Somit wäre der Generalverdacht formuliert und die Schuld für eine „Vermüllung des Stadions“ kurzerhand denjenigen in die Schuhe geschoben, die mit der aktuellen Lösung nicht einverstanden sind. So weit, so sinnbefreit. Ich bitte doch um etwas mehr Umsicht beim Schwingen der Verdachtskeule.

Das Problem – danach wurde in besagtem Leserbrief ebenfalls gefragt – ist doch, dass die vom Verbot am meisten Betroffenen keine Möglichkeit bekamen, sich an einer Lösungssuche zu beteiligen. Gerade im Sport macht die Jugend den Verein. Nicht der Vorstand. Das kann man täglich am Weiherhaus beobachten.

Und hätte eine Umfrage sowie öffentlich angestrengte Lösungssuche zur jetzigen Situation geführt, würde ich mich der Entscheidung fügen.

Rupert Stauder

AdUnit Mobile_Pos4
AdUnit Content_3

Bensheim

AdUnit Footer_1
AdUnit Mobile_Footer_1