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Lauter-Öffnung Die Gefahren, die den Kindern drohen könnten

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Kinder freuen sich, am Ufer der Lauter spielen zu können!“ Das wäre ein lobenswerter Titel für eine Maßnahme, die zur Belebung der Innenstadt dienen soll. Dafür ist eine Investition von 600 000 Euro vorgesehen.

So schreibt einer der Leserbrief-Autoren, dem ich persönlich größten Respekt zolle, weil er als Bensheimer Bürger stets sehr gemeinnützige Inhalte in die Texte seiner Leserzuschriften verpackt. Lob und Anerkennung von mir, sehr geehrter Fritz Dorsheimer!

Professionelle Aufsichtspersonen

Gestatten Sie mir einen Hinweis auf die Gefahren, welche spielenden Kindern drohen könnten: Ältere Menschen als Begleitpersonen spielender Kinder am Wasser müssen körperlich sehr fit sein, um Kindern deren Sicherheit auf dem Spielareal – und gegebenenfalls auch im Wasser – zu gewährleisten.

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Hat man an professionelle Aufsichtspersonen vor Ort gedacht, um Unfälle zu vermeiden? Und deren bezahlte Tätigkeiten in die Folgekosten nach der Eröffnung bereits eingeplant?

Wenn jedoch von städtischer Seite an eine Delegation von Verantwortung für die Aufsichtspflicht an Oma oder Opa oder an Muttis – gleichzeitig in Begleitung von Kleinstkindern – gedacht wurde, sollten vorher folgende Dinge offiziell beschlossen worden sein:

1. Sicherheitsmaßnahmen, die Unfälle auf dem „Lauter-Strand“ vermeiden helfen!

2. Ordnung, leichte Zugänge, Aufsicht, Begleitung spielender Kinder und Verhinderung von Überfüllung des Terrains.

3. Bestimmte Öffnungszeiten für wen und wann?

4. Sicherheitsvorkehrungen an der Lauter für Junge und Alte, die bestimmte Hilfsmittel benötigen, und für Kinder, denen nur bestimmte, mitgebrachte Spielzeuge vor Ort erlaubt sind!

Vielleicht sollten Profis im Voraus bildhafte Darstellungen des geplanten Spielortes am Wasser vorstellen. Wenn gewünscht, werden von den zukünftigen Nutzern dieser Bereicherung der Bensheimer Innenstadt den städtischen Projektplanern zündende Ideen geliefert, die den neuesten Planungen, Gestaltungen und aus Erfahrung den nützlichsten Dingen vor Ort entsprechen müssten.

Das alles soll für unsere Kinder, deren Eltern und den erfreuten Beobachtern zukünftig ein Grund sein, die verwaisende Innenstadt zu beleben.

Dieter H. Sommer

Bensheim

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