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Klima Der Anteil Deutschlands spielt keine Rolle

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Leserforum „Unwahrheit zu CO2-Anteil ist längst entlarvt“, BA vom 2. Juni

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Gemäß der Aufforderung an den Leser fällt es leicht, nun selbst zu entscheiden, was zur besseren Aufklärung dient oder womöglich in die „Leugner-Ecke“ gehört. Noch so häufiges Wiederholen von Rechenexempeln zur Geringfügigkeit des CO2-Anteils in der Atmosphäre kann die Relevanz ihres CO2-Gehaltes für die Erwärmung des Klimas nicht widerlegen. Auch in relativ geringer Anzahl verursachen die CO2-Moleküle den Treibhauseffekt und folglich bei einer Zunahme seine Verstärkung und damit die Erderwärmung. Sie absorbieren die langwellige Wärmeausstrahlung der Erde, ein Effekt der sich durch Zunahme des CO2 nachweislich verstärkt. Der Anteil Deutschlands am CO2 spielt dabei keine Rolle.

Die Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre, deren Hauptursache die Verbrennung von Kohle und Öl ist,und über die der Autor nichts fand, ist ebenso wie der Verbleib des Großteils dieser zusätzlichen Emissionen in der Atmosphäre seit langem erforscht und durch Messungen belegt. Schon ein Blick in die wissenschaftliche Fachliteratur des letzten Jahrhunderts hätte ausgereicht, Informationen dazu und zu den Messverfahren zu finden (z.B. G. Olschowy, Belastete Landschaft- gefährdete Umwelt, München 1971; W. Leithe, Die Analyse der Luft und ihrer Verunreinigungen in der freien Atmosphäre und am Arbeitsplatz, Stuttgart, 1968).

Prognosen werden bestätigt

Die Konzentration von CO2 in der Atmosphäre gibt der Autor des Leserbriefes für heute mit ca. 400 ppm (Anteil von einer Millionen Teile/Moleküle) an und bestätigt damit die vor 50 Jahren erstellten Prognosen zum CO2-Anstieg. Von im Jahr 1880 285 ppm war der CO2-Gehalt bis 1960 auf 330 ppm gestiegen und für das Jahr 2000 prognostizierten die Forscher 380 ppm sowie eine Erderwärmung um 0,8 Grad. Die Anreicherung des zusätzlich freigesetzten CO2 ist damit für den Anstieg verantwortlich.

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Klaus Lemmes

Bensheim

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