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„Alternative für Deutschland“ Der Abgang von Rolf Kahnt war überfällig

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„Rolf Kahnt hat der AfD den Rücken gekehrt“, BA vom Montag, 14. Juni, und „Kahnt-Austritt: ,Kein Verlust für die AfD’“, BA vom Dienstag, 15. Juni

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Den unrühmlichen Abgang von Rolf Kahnt aus den Reihen der AfD habe ich interessiert, aber wenig überrascht zur Kenntnis genommen.

Wer Kahnt kennt und das Vergnügen hatte, mit ihm politisch zusammenarbeiten zur dürfen, weiß, dass die von ihm benannten Gründe für seinen Parteiaustritt vorgeschoben sind und mit der Realität nichts zu tun haben.

Distanzierung spricht Bände

Letztlich scheiterte Kahnt an seinem eigenen autokratischen, selbstverliebten, arroganten und rechthaberischen Charakter und Führungsstil. Dass sich nach der Landtagsfraktion nun auch der von Kahnt selbst inthronisierte Kreisvorstand der AfD Bergstraße von Kahnt distanziert, spricht Bände.

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Sicherlich hat Kahnt in der noch jungen und schnell wachsenden hessischen AfD der Jahre 2013 bis 2015 viel Aufbauarbeit geleistet, allerdings zieht sich seit 2015 ein roter Faden durch seine Partei-Vita: Wo Kahnt involviert war, war Ärger vorprogrammiert. Zerwürfnisse im damaligen Landesvorstand, Austritte und Abspaltungen in Kreisvorstand und Kreistagsfraktion, stets begleitet von Parteiausschlussverfahren und sonstigen Rechtsstreitigkeiten wie zum Beispiel bei der Gründung des Ortsverbandes Heppenheim.

„Nur eine Frage der Zeit“

Sein Rauswurf aus der Landtagsfraktion war aufgrund seiner charakterlichen Defizite für Eingeweihte nur eine Frage der Zeit. Dass Kahnt sich nunmehr in der Position wiederfindet, in die er früher seine parteiinternen Konkurrenten gebracht hat, beinhaltet einen gehörigen Schuss Ironie. Kahnt ist also mitnichten das Opfer von „Stasi-Methoden“, noch hat sein Austritt mit einer zunehmenden Radikalisierung der AfD zu tun, wie er glauben machen will. Er ist vielmehr an sich selbst gescheitert.

Thomas Elzer

Drochtersen

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