Coronavirus

Aufruf der „Mutbürger“ ist verantwortungslos

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Leserbrief-Schreiber: Am Mittwoch teilte die „Vereinigung der mutigen Bürger“ mit, dass die beiden noch am Dienstag angekündigten Veranstaltungen – Info-Stand und Treffen – nun doch nicht stattfinden.
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„Mutbürger treffen sich“, BA vom 18. März

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Es ist nicht zu glauben: Geschäfte schließen, Schulen und Kitas machen zu, Versammlungen werden verboten oder mindestens verschoben. Es geht darum, die weitere Verbreitung des Virus einzudämmen und deswegen eben auch Kontakte jeder Art einzuschränken.

Und was machen die „Mutbürger“? Sie rufen zum einen dazu auf, sich in der Fußgängerzone an ihrem Stand zu informieren und zum anderen zu ihrem Treffen (Versammlung) zu kommen.

Wollen sich die „Mutbürger“ damit entsprechend ihrem Namen etwas beweisen? Der Name gewinnt dadurch eine völlig andere Bedeutung als ursprünglich gedacht. Ich halte den Aufruf in dieser Situation für verantwortungslos.

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Peter Franke

Bensheim

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Am Mittwoch teilte die „Vereinigung der mutigen Bürger“ mit, dass die beiden noch am Dienstag angekündigten Veranstaltungen – Info-Stand und Treffen – nun doch nicht stattfinden.

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