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Energiewende Atomkraft länger zu nutzen, kostet nur unnötig Geld

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Es fällt schwer, angesichts der bildungs- und realitätsfernen Äußerungen manches Politikers sachlich mit dem Thema Atomkraft umzugehen. Hier ein Versuch, der den Lesern Anhalt für eine eigene Bewertung geben soll.

Gegenwärtig kommen sechs Prozent des öffentlich angebotenen Stroms in Deutschland aus Atomkraftwerken. Geht man vom tatsächlich produzierten Strom aus, schrumpft dieser Betrag schnell Richtung vier Prozent, denn verschiedene Unternehmen produzieren Eigenstrom, der nicht öffentlich angeboten wird; zum Beispiel: Bergbau, Industriebetriebe, Bahn, Behörden, Bundeswehr usw.

Am deutschen Endenergiebedarf hat Strom einen Anteil von weniger als 20 Prozent, der Großteil sind Wärmeenergie und Treibstoffe für Industrie und Privatbereich.

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Von
dpa
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Zur Deckung des Endenergiebedarfs trägt Atomkraft mit maximal 1,2 Prozent bei – und dies mit erheblichen Kosten. Diese Technik nun nochmals zu verlängern, kostet unnötig Geld und Arbeit. Beides wird dringend für sinnvolle Lösungen benötigt.

Woher kommt diese unsinnige Diskussion zur Laufzeitverlängerung? Von der Atomindustrie, die sich noch ein goldenes Abschiedsgeschenk machen will? Oder gar von Propaganda-Abteilungen bestimmter Schurkenstaaten, die von den wichtigen Themen ablenken wollen?

Liebe Politiker, in ihren Amtseiden schwören Sie unter anderem, vom Deutschen Volke Schaden abzuwenden. Wann fangen sie damit an?

Helmut Schiller

Lorsch

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