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Üppige Förderung lockt

Beate Kranz über die öffentlichen Prämien für E-Autos

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Beate Kranz
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Wer in diesen Tagen besonders umweltfreundlich handeln möchte und dazu noch das nötige Kleingeld hat, entscheidet sich beim Autokauf – sofern dieses tatsächlich für den Alltag unabkömmlich ist – für ein Elektrofahrzeug. Das kommt in der Regel nicht nur bei den eigenen Kindern und Freunden gut an, sondern ist auch durchaus ein Statement für klimabewusstes Verhalten.

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E-Autos erleben in diesem Jahr einen weiteren enormen Käuferboom. Diese Entwicklung ist aus Gründen des Klimaschutzes und der Luftqualität in Innenstädten einerseits höchsterfreulich. Denn eine Verkehrswende wird nur gelingen, wenn sich alternative Antriebe massenhaft durchsetzen.

Andererseits ist dieser Fortschritt derzeit auch sehr teuer mit Zuschüssen erkauft, die von der Allgemeinheit getragen werden. Denn jedes Fahrzeug wird mit bis zu 9000 Euro gefördert. Und ein Großteil dieses Geldes wird vom Steuerzahler finanziert. Auch von jenen, die möglicherweise schon längst aus Umweltgründen bei ihrem Weg zur Arbeit aufs Fahrrad oder den öffentlichen Personennahverkehr umgestiegen sind – und persönlich nicht von diesen Prämien profitieren.

Umso verständlicher ist es dennoch, dass viele Verbraucherinnen und Verbraucher sich dieses Geschenk nicht entgehen lassen wollen. Denn es ist eine großzügige Gabe, die manches Elektromodell für den Halter unterm Strich sogar wirtschaftlich günstiger macht als einen herkömmlichen Verbrenner.

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Damit E-Autos künftig auch ohne Subventionen zu attraktiven Preisen verkauft werden können, sind vor allem weitere Kostenfortschritte bei den Herstellern notwendig – oder auch Abstriche bei den Gewinnmargen. Gerade angesichts der üppigen Erträge, die aktuell von der Autoindustrie eingefahren werden, wären solche hohen Zuschüsse eigentlich nicht nötig.

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