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Zu guter Letzt

Inflation frisst Erspartes und Erarbeitetes auf

Von 
Michael Roth
Lesedauer: 

Berg.  

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Im Wahlkampf wird über alles Mögliche geredet. Nur über das für viele Menschen Wichtigste schweigen sich viele aus: Geld. Dessen Wert ist in Gefahr. Die zunehmende Inflation, mit fast vier Prozent so hoch wie zuletzt vor einem Vierteljahrhundert (im Jahr 1994), frisst nämlich Erspartes auf und verringerte die Kaufkraft von Erarbeitetem. Stattdessen wird freudig drauf los fabuliert, in was alles investiert werden soll. Und dass es noch teurer wird.

Die Inflation hingegen spielt kaum eine Rolle. Und von der Europäischen Zentralbank, die qua Amt für stabile Preise zuständig ist, ist auch keine Hilfe zu erwarten. Statt endlich damit aufzuhören, mit Anleihekäufen und Negativzinsen reformunfähige EU-Schuldenstaaten zu finanzieren, will sie sich nun auch noch um den Klimaschutz kümmern. Als ob es dazu nicht schon genug Kümmerer gäbe.

Es wäre schön, wenn sich in der Politik mal jemand des Inflationsthemas annehmen würde. Denn wenn die Menschen das Gefühl haben, sie werden auf kaltem Weg enteignet, schwindet schnell das Vertrauen und die Zustimmung zu allen möglichen politischen Vorhaben.

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