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Zu guter Letzt

Curevac in schlechtem Licht

Von 
Michael Roth
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Bergstraße. Einmal mehr macht das Tübinger Pharmaunternehmen Curevac von sich reden. Und das nicht im positiven Sinne. Nachdem es diverse Rückschläge bei der Entwicklung des Corona-Impfstoffs gab, machten nun Manager zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt Kasse. Mitte Juni wurden die schwachen Ergebnisse der eigenen Forschung bekanntgegeben. Der Aktienkurs brach um mehr als die Hälfte ein. Vier Topmanager, darunter der Finanzvorstand und die Chefin der Entwicklung, hatten kurz zuvor Aktien verkauft und einen Millionen-Reibach gemacht. Das ist zunächst einmal legal. Es sei denn, die Manager wussten schon von den bevorstehenden schlechten Nachrichten. Dann wäre es strafbarer Insiderhandel. Das Pikante an dem Thema: Mit 300 Millionen Euro ist der deutsche Staat, also alle Steuerzahler, an Curevac beteiligt. Und es lässt Curevac in einem schlechten Licht erscheinen, wenn Manager Aktien zum „falschen Zeitpunkt“ verkaufen.

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